Freiwillige Feuerwehr Schwalmtal


Schwalmtal hat KEINE Berufsfeuerwehr. Alle, die sich hier für die Bürger bei einem Brand, bei einem Unfall oder bei einer Katastrophe einsetzen, machen das EHRENAMTLICH. Das heißt, die Feuerwehrmänner und -frauen haben einen ganz normalen Job. Wenn der Piepser ertönt und sie sich in der Nähe von Schwalmtal aufhalten, wird alles stehen und liegen gelassen und die Wehrleute fahren zur Feuerwehrwache. Dort springen sie in ihre Ausrüstung und besetzen die Feuerwehr-Fahrzeuge - je nach Tagesverfügbarkeit.

 

Hätten wir diese Männer und Frauen nicht, dann würde es in Schwalmtal schlecht aussehen, wenn es irgendwo brennt oder jemand in einem Auto eingeklemmt wurde, weil irgendjemand während der Fahrt nicht aufgepasst hat und einen Unfall gebaut hat. 

 

 

 

 

Einsatzleitfahrzeug gesegnet

 

(bigi) Der Löschzug Amern der Freiwilligen Feuerwehr Schwalmtal hat ein neues Einsatzleitfahrzeug erhalten. Beim Tag der offenen Tür des Amerner Löschzugs segnete Pfarrer Raphael Häckler das Fahrzeug.

 

Das neue Mannschaftstransportfahrzeug ist ein umgebauter VW T5 TDI aus dem Jahr 2014 und findet in Amern auch als Einsatzleitwagen Verwendung. Mit einem langen Radstand, einem Besprechungstisch und fünf Sitzen hatte das Fahrzeug die geforderten Ausstattungsmerkmale. Die notwendige Funktechnik wurde nachträglich eingebaut. Die Gesamtkosten betrugen 31.737,15 Euro. 30.000 Euro wurden dafür bereits in den Haushalt 2019 der Gemeinde Schwalmtal eingestellt. Die Anschaffung eines neuen Gerätewagens Logistik steht für 2020/2021 an. Dafür werden 235.000 Euro im Haushalt eingeplant. Bürgermeister Michael Pesch appellierte nochmals an die Bürger, in die Freiwillige Feuerwehr einzutreten. Er und der evangelische Pfarrer Horst-Ulrich Müller und der katholische Pfarrer Raphael Häckler dankten den 61 Feuerwehrleuten, die sich in Amern bereits für die Sicherheit der Bürger einsetzen. Häckler sprach von der tiefen Verbundenheit mit der Feuerwehr, da sein Vater bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam und seine Mutter dabei von Feuerwehrleuten gerettet werden konnte.

 

Neben der Einsegnung des neuen Fahrzeugs nutzte die Löschgruppe Amern den Tag der offenen Tür auch, um über ihre Jugendarbeit zu informieren. Eine Hüpfburg für die Jüngsten, Kinderschminken, das Zielen mit einem Wasserschlauch auf ein Holzhaus für die etwas älteren Kinder, die Fahrzeugausstellung und Übungen am Brandsimulationstrainer sorgten für einen kurzweiligen Tag. Außerdem beantworteten die ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute auch die Fragen der Bürger, etwa wie man eine brennende Fritteuse richtig löscht.

 

Foto: Birgit Sroka

 

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