Freiwillige Feuerwehr Schwalmtal


Schwalmtal hat KEINE Berufsfeuerwehr. Alle, die sich hier für die Bürger bei einem Brand, bei einem Unfall oder bei einer Katastrophe einsetzen, machen das EHRENAMTLICH. Das heißt, die Feuerwehrmänner und -frauen haben einen ganz normalen Job. Wenn der Piepser ertönt und sie sich in der Nähe von Schwalmtal aufhalten, wird alles stehen und liegen gelassen und die Wehrleute fahren zur Feuerwehrwache. Dort springen sie in ihre Ausrüstung und besetzen die Feuerwehr-Fahrzeuge - je nach Tagesverfügbarkeit.

 

Hätten wir diese Männer und Frauen nicht, dann würde es in Schwalmtal schlecht aussehen, wenn es irgendwo brennt oder jemand in einem Auto eingeklemmt wurde, weil irgendjemand während der Fahrt nicht aufgepasst hat und einen Unfall gebaut hat. 

 

 

Wohnungsbrand in Heidend 

 

(bigi) Samstag, 4. Juli, wurde die Schwalmtaler Feuerwehr um 14.51 Uhr über Sirene alarmiert zu einem Wohnungsbrand an der L3 in Heidend. Der Löschzug Waldniel und der Löschzug Amern rückten beide aus, ein zweites Drehleiterfahrzeug wurde beim Löschzug Dülken angefordert, ebenso wurden weitere wasserführende Fahrzeuge benötigt. 

 

Zunächst dehnte sich eine Acetylen-Flasche im Gebäude unter der Hitzeeinwirkung aus und explodierte, eine zweite Flasche explodierte später ebenfalls. Da das Gebäude teils als Lager genutzt wird und sechs weitere Gasflaschen im Gebäude befinden, erschwert der Umstand die Löscharbeiten. Eine Drohne wurde eingesetzt, mit der die Temperatur gemessen wurde und ein Lagebild erlangt wurde, um die Flaschen dann gezielt mit Löschwasser abkühlen zu können.

 

Ein Fahrzeug blieb noch bis in den späten Abend vor Ort, um Nachlöscharbeiten durchzuführen. Alle anderen Fahrzeuge rückten um 19.15 Uhr ab. Um 19.43 Uhr wurde dann der Löschzug Amern erneut alarmiert und kümmerte sich um die Beseitigung einer Ölspur in Frankenmühle mit der Besatzung eines Fahrzeugs.

 

Foto: Feuerwehr Schwalmtal

Ehrungen 2020 bei der Freiwilligen Feuerwehr Schwalmtal

 

Mehr dazu in der Ausgabe ose Mont Juli 2020

 

Für ihre zehnjährige Mitgliedschaft wurden Klaus Sassen, Stefan Hölter, Hendrik Uhing und Christian Brouwers geehrt. 25 Jahre sind Thomas Gierkens und Stefan Jansen bereits als Freiwillige Feuerwehrleute tätig. Michael Löhrke ist seit 35 Jahren und Gregor Pooten sowie Werner Bongartz sind seit 40 Jahren in der Schwalmtaler Feuerwehr. Für eine 50-jährige Zugehörigkeit wurde Georg Jodka in Abwesenheit geehrt. Bereits seit 60 Jahren gehören Heinz Seegers – der ebenfalls seine Urkunde zu einem späteren Zeitpunkt erhält - und Willi Dworak der Freiwilligen Feuerwehr an.

 

Toni Pascher wurde nun offiziell zum Löschzugführer für Waldniel ernannt und die Schwalmtaler Wehr hat nun Timo Smets als Pressesprecher, der seine Feuertaufe als Pressesprecher während des Großbrandes im Gebiet De Meinweg für den Kreis Viersen bestand. 

 

 

Einsatzleitfahrzeug gesegnet

 

(bigi) Der Löschzug Amern der Freiwilligen Feuerwehr Schwalmtal hat ein neues Einsatzleitfahrzeug erhalten. Beim Tag der offenen Tür des Amerner Löschzugs segnete Pfarrer Raphael Häckler das Fahrzeug.

 

Das neue Mannschaftstransportfahrzeug ist ein umgebauter VW T5 TDI aus dem Jahr 2014 und findet in Amern auch als Einsatzleitwagen Verwendung. Mit einem langen Radstand, einem Besprechungstisch und fünf Sitzen hatte das Fahrzeug die geforderten Ausstattungsmerkmale. Die notwendige Funktechnik wurde nachträglich eingebaut. Die Gesamtkosten betrugen 31.737,15 Euro. 30.000 Euro wurden dafür bereits in den Haushalt 2019 der Gemeinde Schwalmtal eingestellt. Die Anschaffung eines neuen Gerätewagens Logistik steht für 2020/2021 an. Dafür werden 235.000 Euro im Haushalt eingeplant. Bürgermeister Michael Pesch appellierte nochmals an die Bürger, in die Freiwillige Feuerwehr einzutreten. Er und der evangelische Pfarrer Horst-Ulrich Müller und der katholische Pfarrer Raphael Häckler dankten den 61 Feuerwehrleuten, die sich in Amern bereits für die Sicherheit der Bürger einsetzen. Häckler sprach von der tiefen Verbundenheit mit der Feuerwehr, da sein Vater bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam und seine Mutter dabei von Feuerwehrleuten gerettet werden konnte.

 

Neben der Einsegnung des neuen Fahrzeugs nutzte die Löschgruppe Amern den Tag der offenen Tür auch, um über ihre Jugendarbeit zu informieren. Eine Hüpfburg für die Jüngsten, Kinderschminken, das Zielen mit einem Wasserschlauch auf ein Holzhaus für die etwas älteren Kinder, die Fahrzeugausstellung und Übungen am Brandsimulationstrainer sorgten für einen kurzweiligen Tag. Außerdem beantworteten die ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute auch die Fragen der Bürger, etwa wie man eine brennende Fritteuse richtig löscht.

 

Foto: Birgit Sroka

 

Hier finden Sie uns

ose Mont 

Sroka GbR

Michael & Birgit Sroka

Am Hollenberg 29

41379 Brüggen
 

Rufen Sie einfach an unter

Mobil      0151 149 27 116
Festnetz  02157 888 3846

 

täglich erreichbar von 9.30 Uhr bis 20 Uhr

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Osemont - Bitte stöbern Sie oben durch unsere einzelnen Rubriken - Feedback gerne an info@osemont.de