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Kostenfreie Kurse zum Thema Depression
Für Angehörige von Menschen, die an Depressionen oder Altersdepressionen erkrankt sind, und Interessierte werden von der LVR-Klinik Viersen kostenfreie psychiatrisch-krankenpflegerische Kurse angeboten.
Menschen, die an Depressionen oder Altersdepressionen erkrankt sind, benötigen oft besondere Unterstützung durch ihre Angehörigen. In jeweils drei Kurseinheiten zu je drei Stunden werden hilfreiche Informationen über das Krankheitsbild Depression und Altersdepression vermittelt. Der Erfahrungsaustausch mit anderen betroffenen Angehörigen ist ein wesentlicher Bestandteil des Kurses. Außerdem erhalten Sie wichtige Informationen zu weiteren Hilfsangeboten.
Es werden demnächst zwei neue Kurse angeboten, für die man sich ab sofort anmelden kann.
Der zweite Kurs findet donnerstags am 15., 22. und 29. Oktober statt, ebenso jeweils von 17 bis 20 Uhr.
Das Angebot ist kostenfrei, es wird in Zusammenarbeit mit der AOK Rheinland/Hamburg im Rahmen der familialen Pflege realisiert. Bitte melden Sie sich vorab telefonisch bei Brigitta Braß-Horlemann unter 01520 9318183 oder unter 02162 89748-225 an. Hier erfahren Sie weitere Einzelheiten zu dem Kurs und dem jeweiligen Veranstaltungsort.
Arnsberger Waldforum 2026
Fitte Bäume, coole Wälder
Resiliente Wälder entstehen dort, wo Wissen, Erfahrung und Mut zu neuen Ideen zusammenkommen.
Arnsberg, 15. September 2026 – Das Arnsberger Waldforum 2026 beleuchtet am 4. November die Herausforderungen des Klimawandels mit Schwerpunkten auf Waldbau, Waldökologie, Waldschutz und Waldgesundheit und zeigt in einem abschließenden Panel, wie das Ineinandergreifen verschiedener Disziplinen neue Wege für die Waldentwicklung und die Zukunft des Waldes eröffnen kann.
Hybridveranstaltung
Bis zum 21. Oktober ist es möglich sich für eine Teilnahme online oder in Präsenz am diesjährigen Arnsberg Waldforum anzumelden.
Datum: 4. November 2026
Ort: Stadtwerke Arnsberg, Niedereimerfeld 22, 59823 Arnsberg
Moderation: Johannes Büchs
Die Anmeldung erfolgt online über das Beteiligungsportal NRW. Alle Informationen zum Programm und zur Anmeldung sind unter
www.arnsberger-waldforum.de abrufbar.
Vollmondwanderung im Nationalpark De Meinweg
Wegberg. Der Naturpark Schwalm-Nette lädt am Sonntag, den 27. September, von 19.30 bis 22 Uhr, zu einer Vollmondwanderung ein. Natur- und Umweltpädagoge Dirk Heinen entführt die Teilnehmer an einem Spätsommerabend in den Nationalpark De Meinweg. Die Gruppe wandert durch beeindruckende Wald- und Wiesenlandschaften und lässt die außergewöhnliche Stimmung des Lichtes bei Vollmond auf sich wirken. Die grenzüberschreitende zehn Kilometer lange Wanderung findet auch bei schlechtem Wetter statt.
Treffpunkt ist an dem Wanderparkplatz "Deutsches Eck" am Ende der St. Ludwigstraße in Wegberg, Ortsteil Dalheim-Rödgen. Eine Anmeldung ist unter der Telefonnummer 0157-76215988 erforderlich. Die Teilnehmenden sollten witterungsangepasste Kleidung und feste Schuhe anziehen sowie eine Taschenlampe mitbringen. Weitere Informationen gibt es unter
www.waldeinwaerts.de
Neue Ausstellung in Schwalmtal weckt Erinnerungen an die 1960er- und 1970er-Jahre
Wie sah der Alltag in Schwalmtal vor rund 60 Jahren aus? Welche Ereignisse haben die Menschen bewegt und welche Orte prägten das Gemeindeleben? Antworten auf diese Fragen gibt die neue Ausstellung „Weißt du noch? Schwalmtal in den 60er- und 70er-Jahren“, die nun im Foyer des Rathauses eröffnet wurde. Gemeinsam mit dem Technologieunternehmen APHEUM by Newstyle hat die Gemeinde Schwalmtal ein neues Ausstellungsformat geschaffen: Fünf moderne Bilderrahmen zeigen wechselnd historische Fotografien aus der Bevölkerung.
„Als die Idee entstand, die digitalen Bilderrahmen in Schwalmtal einzusetzen, war schnell klar: Wir möchten sie nicht einfach mit beliebigen Inhalten füllen, sondern gemeinsam mit den Menschen gestalten, die in unserer Gemeinde leben. Deshalb haben wir zu einem öffentlichen Aufruf eingeladen und um Fotos, Erinnerungen und persönliche Geschichten gebeten“, erklärte Bürgermeister Andreas Gisbertz. Die Resonanz war groß: mehr als 20 historische Fotografien aus den 1960er- und 70er-Jahren wurden eingereicht. Entstanden ist eine Ausstellung, die nicht nur Bilder zeigt, sondern Erinnerungen bewahrt. Denn jedes Foto erzählt seine eigene Geschichte. Über einen QR-Code können Besucherinnen und Besucher zusätzliche Informationen abrufen. „Uns war wichtig die Aufnahmen nicht nur zu präsentieren, sondern auch Kontext zu geben. Erst die Geschichten machen aus einem Foto ein Stück lebendige Ortsgeschichte“, erläuterte Christopher Colshorn von APHEUM by Newstyle.
Die Ausstellung nimmt die Besucher mit auf eine Reise durch eine Zeit, in der Schwalmtal noch über einen Bahnhof verfügte, in Amern und Waldniel Kinovorstellungen zum Dorfleben gehörten und große Arbeitgeber wie die Rösler Draht AG oder die KUAG Glanzstoff das wirtschaftliche Rückgrat der Gemeinde bildeten. Klaus Müller, gebürtiger Schwalmtaler, erinnerte sich bei der Ausstellungseröffnung an diese Jahre: „Es gab die beiden großen Werke Rösler Draht AG und die KUAG Glanzstoff. In Spitzenzeiten haben dort jeweils rund tausend Menschen gearbeitet. Außerdem gab es noch die Bahnverbindung von Waldniel nach Brüggen und Viersen, in Unteramern war die Milchbar ein beliebter Treffpunkt für die Jugend.“
Die gezeigten Fotografien spiegeln viele Facetten des damaligen Gemeindelebens wider. So erinnert ein Bild an die letzte Bahnfahrt im Jahr 1965, als nach 85 Jahren der Zug zwischen Dülken und Brüggen zum letzten Mal durch Schwalmtal fuhr. Ein weiteres Foto dokumentiert die Zusammenlegung der Schulen Amern St. Anton und Schier im Schuljahr 1966/67: Die Schülerinnen und Schüler wurden mit Bussen transportiert. Der erste Schulbus brachte sie nach Schier. An der Tür: Busunternehmer August Valkenborg, daneben die Lehrer Hubert van Horrick und Petra Kleinlein. Ein wichtiger Moment war auch der Bau und die anschließende Einweihung der evangelischen Kirche in Amern 1967: Nachdem die evangelische Gemeinde ihre Gottesdienste jahrelang in der Volksschule gefeiert hatte, zog sie gemeinsam mit zahlreichen Gästen feierlich in ihr neues Gotteshaus am Kockskamp ein. Die evangelische Kirchengemeinde und die geladenen Gäste versammelten sich zunächst um 14.30 Uhr auf dem Hof der Volksschule Amern St. Georg. Hier bedankte sich Pastor Goedeking bei Rektor Arretz für die Gastfreundschaft. Vom Schulhof zogen alle zur neuerbauten evangelischen Kirche auf dem Kockskamp, die in ihrem eigenartigen Stil ein Anziehungspunkt der Gemeinde sein wird. In der Kirche fand ein Gottesdienst statt. Abschluss war ein Imbiss im Sitzungsraum des Gemeinderates.
Ein besonderer Moment aus dem Jahr 1969 wird ebenfalls gezeigt: Die erste Abiturklasse des St. Wolfhelm-Gymnasium feiert ihren Abschluss. Unter der Leitung von Dr. Achim Besgen entstand ein Gruppenfoto – mit Lehrerinnen, Lehrern und den allerersten Abiturienten des Gymnasiums. Ein Stück Schulgeschichte, das den Beginn einer neuen Bildungsära festhält. Zu den eindrucksvollsten Aufnahmen gehört das historische Foto des Großbrandes der Firma Rösler in Amern, der sich vermutlich 1966 oder 1967 ereignete. Das Bild hält ein Ereignis fest, das sich tief in das Gedächtnis vieler Schwalmtaler eingebrannt hat.
Daneben zeigt die Ausstellung auch das gesellschaftliche Leben jener Zeit. So erinnert ein Foto an das Treffen der Amerner Kirchenchöre im Jahr 1972, bei dem der Kirchenchor Unteramern unter der Leitung von Theo Leuchtenberg auftrat und der damalige Schulleiter Arretz die Gäste begrüßte. Ein weiteres Bild zeigt den Marktplatz 1960 im alten Ortskern von Waldniel in seiner vertrauten Form. Zwischen historischen Häusern, schmalen Zufahrten und alten Wirtschaftsgebäuden spiegelt sich das Leben vergangener Jahrhunderte wider.
„Ich freue mich besonders darüber, dass dieses Projekt nicht mit der heutigen Ausstellung endet. Vielmehr verstehen wir sie als Auftakt für ein neues Beteiligungsformat“, betonte Bürgermeister Andreas Gisbertz. Die Dauerausstellung ist während der Öffnungszeiten des Rathauses öffentlich zugänglich. Das nächste Motto wird die Gemeinde zeitnah bekannt geben.
Gartenabfälle im Herbst: So gelingt die Entsorgung
Schwalmtal. Wenn im Herbst das Laub fällt und Bäume, Hecken sowie Sträucher zurückgeschnitten werden, fällt in vielen Gärten eine größere Menge an Grünabfällen an. Für deren einfache und umweltgerechte Entsorgung gibt es in Schwalmtal verschiedene Möglichkeiten.
Die Grünbündelabfuhr wird durch die Firma Drekopf Entsorgung durchgeführt. Kleinere Mengen wie Laub, Pflanzenreste oder feiner Rückschnitt können über die braune Biotonne entsorgt werden.
Zusätzlich werden Grünabfälle im Frühjahr und Herbst im Rahmen der Bündelabfuhr mitgenommen. Die jeweiligen Termine sind im aktuellen Abfallkalender zu finden. An den Tagen der Bündelabfuhr können eigene mit Laub gefüllte Säcke und Behältnisse bis 120 Liter (keine gelben Säcke) an die Straße gestellt werden. Die Säcke dürfen nicht zugeschnürt werden, da sie entleert und zurückgelegt werden. Die Gesamtmenge an Laub und Bündeln darf drei Kubikmeter nicht überschreiten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Für größere Mengen stehen Annahmestellen zur Verfügung. Garten- und Grünabfälle können beispielsweise am Entsorgungsstandort Viersen auf den Süchtelner Höhen oder bei RVA Waldniel e.K., Hühnerkamp 5 in Schwalmtal, abgegeben werden. Für Privathaushalte ist die Anlieferung von Grünschnitt bis zu einer Menge von maximal drei Kubikmetern kostenlos. Pro Tag ist eine Anlieferung möglich. Darüber hinausgehende Mengen sind kostenpflichtig. Die Grünabfälle werden fachgerecht verwertet.
Das Verbrennen von Laub, Ästen, Heckenschnitt und anderen Garten- oder Kleingartenabfällen ist nicht erlaubt. Wer Gartenabfälle verbrennt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Falls dadurch ein Einsatz der Feuerwehr erforderlich wird, können dem Verursacher oder der Verursacherin außerdem die Kosten des Einsatzes in Rechnung gestellt werden.