Aktion zum diesjährigen Hungertuch von Misereor in Schwalmtal und Niederkrüchten

 

Anlässlich der Hungertuchaktion von Misereor, haben Mitglieder der Gemeinden St. Martin und St. Bartholomäus in Niederkrüchten und der Pfarrei St. Matthias eigene Hungertücher gestaltet.

 

Aus der alten Tradition heraus in der Fastenzeit durch Tücher den Blick auf die Hochaltäre zu verhindern, damit auch das Auge fastet, wurde durch Misereor die Hungertuchaktion initiiert. Dabei werden alle 2 Jahre Themen aufgegriffen, auf die während der Fastenzeit hingewiesen werden sollen. Das diesjährige Grundmotiv basiert auf einem Röntgenbild, das den gebrochenen Fuß eines Menschen zeigt, der bei Demonstrationen in Santiago de Chile gegen die soziale Ungleichheit durch die Staatsgewalt verletzt worden ist. Der Stoff kommt aus einem Krankenhaus aus dem Kloster Beuerberg nahe München und ist auf drei Keilrahmen gespannt worden. Neben der Zeichnung sind auch Zeichen der Heilung eingearbeitet worden.

 

Monika Sartingen-Ludwigs, Schulseelsorgerin, hatte zunächst die Idee eine Aktion in Zusammenarbeit mit den Schulen z u starten, ist dann aber an die kirchlichen Gemeinden herangetreten. Insgesamt 28 Personen aus Niederkrüchten und Schwalmtal haben teilgenommen und zwei Hungertücher gestaltet. Eins in den Gemeinden St. Martin und St. Bartholomäus in Niederkrüchten und das zweite in Schwalmtal in der Pfarrei St. Matthias.

Jeder, der bei der Aktion mitmachen wollte, bekam ein Stückchen des Hungertuches von Misereor (Kunstdruck) wie ein Puzzleteil nach Hause geliefert und konnte dieses gestalten: beschriften, bemalen, bekleben oder bestempeln. Wichtig war, dass nicht über den Rand hinaus gearbeitet wurde, weil sonst die Puzzleteile nicht wieder hätten zu einem Ganzen zusammengefügt werden können. Ansonsten durfte jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen.

 

"Dadurch erzählen die Hungertücher von Füßen und Wegen, dem weiten Raum, den wir erleben oder eben gerade ersehen, von persönlichen Gedanken, Farben und Gesichtern, die uns bewegen, von Missständen, die wir wahrnehmen und ändern wollen, von unserer Welt und von Hoffnungen, die wir in uns tragen“, erklärt Monika Sartingen-Ludwigs.

Durch die Vielfalt persönlicher Gedanken, die auf die Puzzlestücke gebracht wurden, ist so etwas sehr Persönliches entstanden, dass die Befürchtungen, Hoffnungen und Sehnsüchte beinhaltet, die die Menschen während der Fastenzeit begleiten.

Das fertige Hungertuch der Niederkrüchtener Pfarrgemeinden ist in der Pfarrkirche Bartholomäus ausgestellt. Das Hungertuch der Gemeindemitglieder der Pfarrei St. Matthias wir für je eine Woche in den zugehörigen Kirchen ausgestellt. Weitere Informationen findet man auch auf den Homepages der beteiligten Gemeinden.

 

St. Matthias, Schwalmtal: https://st-matthias-schwalmtal.de/

St. Bartholomäus, Niederkrüchten: https://katholische-kirche-niederkruechten.de/index.html

 

Fotos: Monika Sartingen-Ludwigs

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