Aktuelles aus der Region

 

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Unser Erscheinungsplan für 2020 steht online unter Hier bitte klicken
Achtung: der Redaktions- und Anzeigenschluss ist 2020 immer dienstags! Die Verteilung beginnt dann bereits donnerstagabends. 

 

 

Aktion „Night of Light“

Niederkrüchtener illuminiert die Begegnungsstätte

 

(bigi) Mit einem flammenden Appell wenden sich deutschlandweit Selbstständige aus der Veranstaltungsbranche an die Politik zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft. Auch der Niederkrüchtener Hanno Labonde beteiligt sich an der Aktion und illuminiert in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni die Begegnungsstätte mit der Signalfarbe Rot. 

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Auf Entdeckungstour mit dem Naturpark Schwalm-Nette

Veranstaltung für Familien mit Kindern

 

Schwalmtal. Am Dienstag, 7. Juli, lädt der Naturpark Schwalm-Nette kleine Naturforscher, Spürnasen und Entdecker ein. Von 15 bis 18 Uhr geht Waldführerin Nadine Eiben mit Eltern und Kindern ab sechs Jahren auf Erkundungstour in den Wald und an die Schwalm. Mit Lupe, Stethoskop, Kescher und anderen Geräten erforscht die Gruppe die Natur. Spannende Mitmachaktionen und Experimente stehen auf dem Programm. Bitte Wechselkleidung und Verpflegung für ein Picknick mitbringen. Treffpunkt ist am Parkplatz der Lüttelforster Mühle, Lüttelforst 303 in Schwalmtal. Wer teilnehmen möchte, kann sich anmelden bis zum 5. Juli unter der Telefonnummer 0160 / 95708819.

 

Die Veranstaltung findet statt unter Berücksichtigung der aktuellen Coronaschutzverordnung. Hygiene- und Abstandsregeln sind zu beachten.

 

Erneuerung des Radweges an der K9 in Schwalmtal-Ungerath

Zweiter Bauabschnitt startet ab 8. Juni

 

Die Arbeiten zur Erneuerung des Geh- und Radweges an der Ungerather Straße (K9) schreiten planmäßig voran. Der erste Bauabschnitt bis zum Beginn des Ortseinganges wird Ende dieser Woche fertiggestellt. Ab Montag, 8. Juni, startet die grundhafte Erneuerung innerhalb Ungeraths. Das Bauunternehmen Tholen führt diese in einzelnen Abschnitten vom Beginn der Ortsdurchfahrt bis zur Kreuzung mit der L 371 durch. Während der Arbeiten wird die Fahrbahn halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Baustellenampel geregelt. Um die Anlieger rechtzeitig über die Einschränkungen zu informieren, werden mit drei Tagen Vorlauf die Halteverbote für die fortschreitenden Abschnitte aufgestellt.

 

Die Arbeiten sollen in der 28. KW abgeschlossen sein. Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich. Weitere Informationen unter der Telefonnummer 02162/39-1798 (Kreis Viersen, Christian Sommer).

Schnitzeljagd zum Schatz

 

Naturpark und ZDF-Sendung Löwenzahn laden Kinder und Familien zum GPS-Caching ein

 

Kreis Viersen.  In Zusammenarbeit mit der ZDF-Kindersendung Löwenzahn bietet der Naturpark Schwalm-Nette eine moderne Form der Schnitzeljagd für Kinder und Familien an. Im Gebiet des Naturparks Schwalm-Nette sind derzeit fünf kleine Schätze versteckt. Mit einem tragbaren GPS-Gerät und einer kurzen oder längeren Wanderung an der frischen Luft sind die Schatztruhen leicht zu finden.

 

Nach dem Auffinden des Schatzes einfach den dort befindlichen Code notieren und auf der Internetseite von Löwenzahn eintragen. Von dort erhält der Schatzsucher dann auch ein kleines Präsent.

 

Ganz nebenbei erleben die schatzsuchenden Familien auf ihrer Suche die Schönheiten des Naturparks Schwalm-Nette. Eine runde Sache für einen kleinen Familienausflug. Weiteres zum Naturpark Schwalm-Nette unter www.npsn.de und zum Geo-Caching für Kinder unter: www.loewenzahn.de

 

Foto: Bernabe Colohua Pixabay / NPSN-Linnemann

 

Fertig mit der Schule und dann?

 

Freiwilliges Ökologisches Jahr – noch Plätze im Kreis Viersen frei

 

Foto: NABU - Naturschutzstation Niederrhein

 

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Steinschlange gegen die Langeweile

 

(tom) Mit einer Idee aus dem Internet haben Lara und Theresa Porta aus Waldniel eine Aktion gestartet, die in Waldniel für mehr Farbe auf der Kastanienallee sorgt.

Foto: B. Sroka

 

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Die Kreisstraße 7 in Schwalmtal wird saniert   

 

Kreis Viersen. Am Mittwoch, 6. Mai, beginnen die Bauarbeiten zur Sanierung der Schellerstraße (K7) und des Einmündungsbereichs Siemensstraße in Schwalmtal. Der Kreis Viersen lässt die Fahrbahn auf einer Länge von rund 440 Meter sanieren.

 

Die Baumaßnahme wird in zwei Abschnitten durchgeführt, jeweils unter Vollsperrung. Die Zufahrt zur Siemensstraße wird je nach Bauabschnitt aus Richtung Amern oder Dilkrath möglich sein und mittels Baustellenampel geregelt. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Die Bauarbeiten dauern rund drei Wochen, wobei witterungsbedingte Verzögerungen nicht ausgeschlossen werden können.

 

Im ersten Bauabschnitt wird die Fahrbahn von der L372 bis zur Einmündung Siemensstraße erneuert. Der zweite Bauabschnitt reicht von der Einmündung Siemensstraße rund 200 Meter in Richtung Dilkrath. Die Umleitungsstrecke führt über die L372, die L 3 (Renneperstraße) und die K 7 (Gendohr). Die Firma Florack Bauunternehmung GmbH aus Heinsberg führt die Arbeiten aus. Die Gesamtkosten betragen circa 150.000 Euro.                                               Foto: Kreis Viersen

Heide- und Waldbrand ist gelöscht

Kreis-Feuerwehr fährt die Infrastruktur zurück

 

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Foto: Kreis Viersen 

Lernen zu Hause

 

3malE baut Angebot an digitale Unterrichtsmaterialien aus

 

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Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners mit Hilfe eines Sprühhubschraubers

 

Information des Landesbetriebes Straßen NRW

 

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Neue Fachkräfte in den Fokus Nehmen

 

Mentoringprogramm 2020 für Studentinnen und Unternehmen aus der Region

 

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Vernetzungstelefon des EFFA

 

(bigi) „Wir sind da!“, teilen die Mitarbeiter des evangelischen Jugendtreffs EFFA mit. „Besondere Zeiten erfordern besondere Mittel und Wege. Wir bieten ein Vernetzungstelefon für alle Menschen an“, so die Diplom-Sozialarbeiterin Andrea Schulz. Die offene Tür des Kinder- und Jugendzentrums EFFA muss leider bis zum 19. April geschlossen bleiben und die kirchlichen Angebote für Kinder und Jugendliche müssen ebenfalls ausfallen. „Aber telefonisch, per WhatsApp und E-Mail an andrea.schulz@ekir.de oder tim.treis@ekir.de sind wir weiterhin für Euch Kinder da und für alle Eure Fragen, Sorgen und Geschichten versuchen wir ein offenes Ohr zu haben“, bietet Andrea Schulz an.

 

Und nicht nur für Kinder und Jugendliche gibt es das Kontaktangebot. „Es gibt auf unserem Gemeindegebiet Menschen, die aufgrund der speziellen Situation plötzlich Hilfe brauchen und andere Menschen, die kleinere Aufgaben, wie etwa Besorgungen für ältere Menschen erledigen, übernehmen möchten. Wir wollen helfen, indem wir die Hilfsmöglichkeiten und Hilfsanfragen innerhalb Waldniels zusammenbringen“, betont Schulz. Telefonische Hilfe könne auch sein, Mut zu machen und ein offenes Ohr für die Menschen aus Waldniel zu haben. Bei Problemen oder Fragen wird an die evangelischen Seelsorger oder zu weiteren Beratungsstellen für Mitbürger generations- und konfessionsunabhängig vermittelt. In der Zeit von 9 bis 14 Uhr sind zwei Sozialarbeiter in der Regel von montags bis freitags in telefonischer Erreichbarkeit.

 

Das EFFA Kinder- und Jugendzentrum ist erreichbar über die Rufnummern 02163/31353, 01781756071 für Andrea Schulz oder 015732364692 für Tim Treis. „Mit dieser Arbeit möchten wir uns solidarisch zeigen und Vorbilder für unsere Mitmenschen und die Jugend sein. Helfen und helfend gesehen werden. Darauf kommt es an, denn jeder kann etwas tun“, ist sich Andrea Schulz sicher.

 

Evangelischer Buntfunk ist breit aufgestellt

 

(bigi) Auch die evangelische Kirchengemeinde in Schwalmtal hat sich etwas einfallen lassen, um weiterhin Kontakt mit den Menschen zu halten. Auf dem YouTube-Kanal „Evangelischer Buntfunk Waldniel“ gibt es mittlerweile eine bunte Mischung an kurzen Beiträgen, die regelmäßig erweitert wird. 

 

Etwa liest Pfarrer Harald Ulland Texte, die der evangelische Pfarrers Dietrich Bonhoeffer im Gefängnis verfasste, in das er wegen seiner Beteiligung am Widerstand gegen die Nazis geworfen wurde. Kurz vor Kriegsende wurde Bonhoeffer umgebracht. Pfarrer Horst Müller berichtet von einem GoSamstag-Gottesdienst, für den Gemeindemitglieder aufgeschrieben hatten, was für sie in einer Ehe wichtig ist. Zehn Wünsche sowie Erfahrungen liest er vor. Dass Jugendzentrum EFFA stellt sich vor, es gibt Musikbeiträge mit dem Kirchenmusiker Walter Meister, Andachten und Fürbitten.

 

Pfarrer Arne Thummes spricht auf dem eigenen YouTube-Kanal etwa über Handhygiene. Man solle zweimal „Happy Birthday to you“ singen – etwa 30 Sekunden - oder zwei Vater Unser sprechen – 42 Sekunden – um richtig saubere Hände zu bekommen. „Ich hab mich dann gefragt, wie wird das dann sein, wenn das ganze mal zu Ende ist? Hängt mir dann vielleicht Happy Birthday völlig aus den Ohren raus und ich kann einfach keinen Geburtstag mehr leiden, weil ich nicht mehr Happy Birthday singen mag?“, fragt Thummes und stellt die Frage auch für das Vater Unser und geht auf das Bedürfnis der Seelenhygiene ein.

 

Paul erzählt

Mit der Handpuppe Paul wird unter anderem „Homeschooling“ thematisiert. Im Gespräch mit der Diplom-Sozialpädagogin Manuela Osinski, die in der Gemeinde für die konfessionelle Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie für die Konfirmandenarbeit zuständig ist, spricht Paul, der auf einem Tisch sitzt, über Schule von zu Hause aus. „Normalerweise gehen Kinder ja in die Schule und die Lehrer bringen Ihnen etwas bei. Aber im Moment sind die Kinder ja zu Hause, deswegen machen sie ihre Aufgaben auch zu Hause und manche Sachen müssen Ihnen die Eltern auch erklären“, beschreibt Osinski auf die Frage von Paul, was Homeschooling ist. „In Deutschland ist da normalerweise verboten, aber jetzt gerade erlaubt, weil irgendwie alles nicht normal ist“, fasst Paul zusammen. In den USA und in Großbritannien ist das immer erlaubt, stellen beide fest. „Wenn wieder alles normal ist, dann darf ich wieder sagen, Mama du hast mir nix zu sagen“, will Paul wissen. Wer genau hinhört, wird schnell herausfinden, dass Pfarrer Arne Thummes den Paul spricht. Der Kanal wird jetzt regelmäßig aktualisiert, die Formate sollen weiter wachsen.

„Damit versuchen wir, aus der Isolation herauszukommen“, macht Pfarrer Thummes neugierig. Als „spannendes Projekt“ bezeichnet er jetzt die Aktivitäten. „Da war bei der Besprechung für die Einrichtung des Buntfunks sehr viel Kreativität im Raum“, freut er sich. 

 

Von Elfen, Erdmännchen und der Magie der Freundschaft

 

Eigentlich waren die Proben schon wieder längst in vollem Gange, möchte das Schwalmtaler Theater PurPur doch Mitte September das spannende, witzige und mitreißende Theaterstück „Philly Phantastico oder die Erdmännchen im Elfenwald“ von Christina Stenger präsentieren - aber nun herrscht auch auf der „Erdmännchen-Baustelle“ erstmal eine durch Corona erzwungene Pause.

 

Wie genau sehen eigentlich Erdmännchen-Ohren aus? Und wie klingt ein Eulenruf? Zwischen Stoffballen und Kostümaccessoires, die sich im Probenraum des Pfarrzentrums stapelten, wurden bis vor einigen Wochen diese und viele weitere Fragen von den 13 aktiven Theatermitgliedern diskutiert. „Wir hatten uns bewusst in diesem Jahr für ein eher unbekanntes, aber wunderbar zum „Schwalmtaler Sommernachtstraum“ passendes Stück entschieden: es geht hierbei um die Themen Bewahrung der Natur, Freundschaft und Mut im Reich von Elfen, Erdmännchen und Kobolden – das Publikum wird dabei sehr stark zum Mitmachen animiert, das Stück selbst bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, und wir hatten noch bis vor Kurzem sehr viel Spaß daran, eine fürs Theater PurPur typische Version zu kreieren“, erklärt Christiane Samuel, Gründerin des Theater PurPur. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen nun, seien jedoch Phantasie und Kreativität gefragt, denn man wolle die Aufführungstermine zunächst noch erhalten, wolle die Entwicklung der Gesamtsituation noch ein paar Wochen abwarten.

 

„Natürlich können wir uns momentan nicht treffen, um wie gewohnt zu Proben, zu Singen, zu Gestalten, aber wir können uns auch weiterhin austauschen, sei es per aktiver WhatsApp-Gruppe oder per regelmäßiger Videokonferenz, bei der wir uns sogar sehen können – das ist uns extrem wichtig, denn die Werte, die wir mit unseren Stücken auf der Bühne an unsere Zuschauer vermitteln möchten, diese Werte tragen uns auch als Team im „echten“ Leben: Mut, Freundschaft, das Miteinander und Füreinander da sein!“

 

Die gelernte Schneiderin Silke van Baal-Reichenberg ergänzt: „Normalerweise schauen wir uns die einzelnen Charaktere unserer Stücke genau an, überlegen, wie wir sie anlegen wollen und entscheiden dann, wie sich das alles am besten auch durch das Kostüm ausdrücken lässt – all das machen wir auch weiterhin, aber anstatt schon mit dem Nähen dafür anzufangen, nähe ich aktuell Atemschutzmasken für alle, die sie brauchen – die Prioritäten haben sich natürlich verschoben.“ Wie immer wolle und werde man den Besuchern auch bei den kommenden Aufführungen im Gemeindezentrum „Die Brücke“ Vertrautes bieten: von der aufwändigen und thematisch passenden Saaldekoration über die liebevoll gestaltete Cafeteria und der beliebten Tombola bis hin zum Kinderschminken wird es an den Aufführungstagen in der Brücke für alle kleinen und großen Besucher wieder viel zu Sehen und zu Erleben geben, auch abseits des eigentlichen Theaterbesuchs.

 

Nähere Infos gibt es auch unter www.theater-purpur.de, über die Telefonnummer und per E-Mail an info@theater-purpur.de. Mehr zum Stück hoffentlich in der nächsten Ausgabe. 

 

Wir helfen beim Einkauf

 

Sind Sie schon älter? Oder sind sie aufgrund von Vorerkrankungen besonders gefährdet? Dann sollten sie Ihre Kontakte auf das dringend Notwendige beschränken, um die Gefahr einer Ansteckung zu begrenzen. Ehrenamtliche Helfer und Helferinnen bieten ihre Hilfe an, um Einkäufe zu erledigen.

 

Bei Bedarf melden Sie sich in der Zeit zwischen 9 und 14 Uhr bei der Gemeinde Schwalmtal im Familienbüro bei Claudia Schinken unter der Telefonnummer 02163-946 192 oder bei der Senioren- und Pflegeberaterin Barbara Wenzel unter der Nummer 02163-946 195 oder im EFFA Kinder- und Jugendzentrum unter der Nummer 02163/31353. Die Leiterin des EFFA Andrea Schulz ist mobil unter 0178 – 1756071 erreichbar oder per E-Mail an andrea.schulz@ekir.de. Der EFFA-Mitarbeiter Tim Treis ist mobil unter 0157- 32364692 oder per E-Mail an tim.treis@ekir.de erreichbar. Die Koordination dieses Hilfeangebotes erfolgt über das Familienbüro der Gemeinde Schwalmtal in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendzentrum EFFA der evangelischen Kirchengemeinde.

 

Die Geschichte der Frühjahrsblüher im Wald

 

„Übern Garten durch die Lüfte, hört ich Wandervögel ziehn, das bedeutet Frühlingsdüfte, unten fängt’s schon an zu blühn.“ Joseph von Eichendorff (1788-1857) greift in vielen seiner Naturgedichte auf das Erwachen der Natur im März und April zurück. Als Dichter der romantischen Epoche ist es ihm ein Bedürfnis, die Flucht aus dem Alltag in das Träumerische und Unreale zu beschreiben.

 

Austrieb der Blüten

 

Jedes Jahr aufs Neue ist die exzentrische Frühlingspracht der ersten erblühenden Pflanzen ein Zeichen für den Anbruch der neuen Jahreszeit. Im Wald findet eine bunt kolorierte, schillernde und lebhafte Darbietung statt: Sobald die ersten wärmenden Strahlen der Sonne auf den Waldboden gelangen, bilden die Pflanzen in einem bemerkenswerten Tempo ihre Blüten aus. In kurzer Zeit können aus vereinzelten Knospen ganze Blütenteppiche werden, die den braunen Waldboden bedecken. Bekannte Frühblüher sind unter anderem Buschwindröschen, Leberblümchen, Märzenbecher oder die Schlüsselblume. Das Mosaik aus Blütenflor und die große Ausbreitung locken um diese Jahreszeit viele Besucher in den Wald. Nach einem langen, grauen Winter ist der Anblick der farbigen Blüten “Balsam für die Seele“.

 

Aufgepasst, Gefahr!

 

Die Schönheit der fließenden Blütenmeere, die man bei einem ausgedehnten Waldspaziergang nun bestaunen kann, ist auch Gefahren ausgesetzt. Viele graben die Pflanzen für ihren eigenen Garten aus oder pflücken die Blüten für einen Strauß. Hierbei gilt: Frühblüher stehen zu großen Teilen unter Naturschutz. Genießen sie den Anblick der Pflanzen vor Ort. Neben giftigen Inhaltsstoffen, die einige der Frühblüher in sich tragen, sind die Blumen ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems Wald. Erste Insekten wie die Hummel sind auf die Pollen und den Nektar angewiesen, um die teils frostigen Nächte zu überstehen. Temporär betrachtet blühen die Pflanzen nur wenige Wochen. Im Mai wird der schattige Waldboden durch den beginnenden Blattaustrieb der Bäume zu einem ungünstigen Standort. Freude an den Frühlingsboten zu haben, bedeutet auch deren Erhalt im Blick zu haben. Wenn der Frühling in den Sommer übergeht und die Sonne nur noch selten durch das dichte Blätterdach dringt, ziehen sich die Pflanzen zurück. Der Frühlingsakt ist gespielt.

Blütenvielfalt

 

Weit verbreitete Frühjahrsblüher sind Buschwindröschen. Man findet sie häufig in Buchen- und Eichenmischwälder vor. Die artverwandte Schwesterpflanze, das Gelbe-Windröschen ist giftig. Des Weiteren ist der Bärlauch ein bekannter Frühblüher. Die weißen Blütenbestände bedecken im April den gesamten Frühlingswaldboden. Seinen intensiven Geruch erkennen viele sofort. Die Wald-Schlüsselblume wurde früher als Heilpflanze geschätzt. Heute bietet sie besonders für Hummeln und Schmetterlingen nahrhaften Nektar.

 

Foto: Jan Preller, Wald und Holz NRW

Besondere Maßnahmen im ÖPNV

 

„Als einer der größeren Busunternehmen konnten wir uns dafür einsetzen, dass der Verkehr noch wie an Ferientagen fährt. In vielen anderen Kommunen und Städte wird der Verkehr nur noch nach einem Samstagsplan durchgeführt“, informiert Elmar von der Forst. Dies hätte zur Folge gehabt, dass die Busse nur noch im Zwei-Stunden-Takt fahren würden. „Mit unserer Intervention konnten wir somit noch einen Takt erzielen, die den Menschen im Umland noch die Möglichkeit bietet, ihren Arbeitsplatz erreichen, den nötigen Einkauf zu machen und auch den Besuch des Arztes zu ermöglichen.“

 

Um die Sicherheit der Fahrer und Fahrgäste auch in der jetzigen Zeit zur gewährleisten gelten nun aber Regeln: Der Einstieg erfolgt nur über die hinteren Türen. Der Verkauf von Tickets wurde eingestellt. Der Arbeitsbereich des Fahrers wurde durch eine Absperrung zum Fahrgastraum räumlich getrennt. Die Reinigung der Busse erfolgt nun fast täglich, wobei die Flächen und Haltestelle mit Desinfektionsmittel behandelt werden. „Wir schauen jeden Tag, wo wir noch neue Desinfektionsmittel herbekommen. Unser Fahrer haben nun kleine Flaschen Handdesinfektionsmittel während der Fahrt dabei. Diese können immer wieder aufgefüllt werden. Als weitere sehr kostenintensive Maßnahme setzen wir schwerpunktmäßig unsere Gelenkbusse ein“, so von der Forst. Dadurch könne der Abstand zwischen den Fahrgästen vergrößert werden.

 

Gerade die Busbranche sei von erheblichen Einnahmenausfällen betroffen. Durch die Untersagung des Reiseverkehrs entstünden Verlusten in dreistelliger Millionenhöhe in der Branche. „Wir stehen als Firma bald mit dem Rücken zur Wand und daher brauchen wir auch in dieser Zeit die Unterstützung der Politik und der Aufgabenträger“, betont der Geschäftsführer der Schwalmtaler KVS. 

 

Kirche online: YouTube-Kanal erfolgreich

 

(bigi) Der für Brüggen und Elmpt zuständige evangelische Pastor Bernd Mackscheidt hat bereits seit über einem Jahr einen YouTube-Kanal, auf dem er täglich ein kurzes Gebet zur Verfügung stellt. Jetzt kommen auch Live-Messen hinzu. 

 

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Zusammenhalten und unterstützen

Gemeinsam Ideen entwickeln

 

(bigi) So langsam wird auch der letzte Zweifler verstanden haben, dass durch den sich ausbreitenden Virus einiges ins Wanken gerät. Fast jeder Selbständige macht sich Gedanken, was da die kommenden Wochen noch auf uns zu kommt. Jetzt heißt es, Ideen für den Notfall sammeln, wie man am besten mit der Situation umgehen kann, sollte jemand selbst krank werden, sollte eine Familie, ein Geschäft, unter Quarantäne gestellt werden.

 

Für alle Veranstalter und Künstler ist die Absagewelle im Kulturbereich existenzgefährdend. Wenn wir wollen, dass es auch nach Corona noch Kulturangebote geben wird, muss nicht nur die Regierung sich etwas einfallen lassen. Auch jeder Mensch ist gefragt, wie er nach Corona helfen kann. Überbrückungskredite mögen für einen Moment helfen, aber auch diese wollen zurückgezahlt werden. Die Katastrophe wird nur verschoben. Eine Ausfallzeit mag – wenn es tatsächlich nicht nur Unterstützung für die Liquidität geben sollte – zu überbrücken sein. Aber die Besucher, die Zuschauer, die Kunden, nach Corona wiederzugewinnen, wird eine weitere Aufgabe sein.

 

Wir möchten Anregen, Ideen FÜR DEN NOTFALL zu sammeln und sich vorzubereiten:

 

- Welcher regionale Händler, Anbieter, Dienstleister bietet seine Waren, seine Dienstleistungen mit umfangreichen Informationen und einem guten Rund-um-Service auch online an? Wer bietet etwa Beratung per Videochat an? Wer braucht Hilfe, mit einem tagesaktuellen Angebot eine Homepage aufzubauen?

- Wer kann einen Lieferdienst anbieten? Nicht nur für Lebensmittel. Kommen die Menschen nicht mehr ins Geschäft oder Restaurant, müssen die Waren zu den Menschen kommen, ob Bekleidung, Haushalt, Lebensmittel, Gartenbedarf etc. Bitte informieren Sie sich, fragen Sie bei den Anbietern in der Region nach Lieferangeboten.

 

- Wer mag Senioren helfen, etwa WhatsApp auf dem Handy einzurichten, damit Kontakt mit der Familie über einen Videoanruf gehalten werden kann, wenn aus bekannten Gründen Besuche nicht möglich sind, um niemanden anzustecken?

 

- Wer kann Senioren und PC-unerfahrene Menschen anleiten, mit einem Laptop oder PC Kontakt nach außen zu halten?

 

- Welcher Künstler benötigt jetzt dringend finanzielle Hilfe? Was ist über die abonnementbasierte Crowdfunding-Plattform Patreon möglich?

 

- Welcher Künstler bietet (interaktive) online-Veranstaltungen an? Wer bietet etwa über Liveschaltungen bei Facebook ein kulturelles Angebot an? Ja, das ist alles nicht so gut, wie live vor einer Bühne zu sitzen, aber vielleicht können Künstler auch über die Gaming-Plattform Twitch jetzt etwas anbieten und so Spenden generieren.

 

- Wer kann den Menschen in der Region zeigen, wie man sich etwa bei Twitch anmeldet, wie man Patreon findet oder wie man sich sicher in den Social Media bewegt?

 

- Wer ist erkrankt und hat niemanden in der Nähe, der Besorgungen machen kann?

 

- Wer benötigt dringend Hilfe bei der Kinderbetreuung? Wie regeln Sie die Betreuung?

 

- Welcher Schüler benötigt Hilfe beim Lernen für das Abi oder eine zentrale Abschlussprüfung oder kommt mit der unterrichtsfreien Zeit nicht zurecht? Es kann nicht jeder gut alleine lernen. Doch es geht um Abschlussprüfungen, die absolviert werden müssen. Wenn man sich später mit einem schlechten Abi-Schnitt oder einer verkackten Prüfung irgendwo bewerben muss, hilft es nicht zu sagen „das war das Corona-Jahr“. Das interessiert dann keinen Menschen.

 

- Wem geht es emotional in einer Quarantäne-Situation nicht gut? Wer würde sich über ein gutes Gespräch am Telefon freuen?

 

- Wer steht evtl. unter Quarantäne, hat aber einen Hund, der Gassi geführt werden muss?

 

- Und wie regeln Sie die Kinderbetreuung? Wer kann da eventuell Hilfe anbieten? 

 

Bitte denken Sie an die Menschen in der Region, Ihre Nachbarn, das Geschäft um die Ecke, an den Handwerker und an die Dienstleister. Jetzt ist wahre Solidarität gefragt. Und schreiben Sie uns an redaktion@osemont.de, was Sie in dieser Zeit beschäftigt, ob Sie hamstern, ob Sie Angst haben oder Sie ein Hilfsangebot machen möchten, das wir veröffentlichen dürfen. 

Landschaftsverbände entschädigen Verdienstausfälle, wenn Quarantäne angeordnet worden ist

Rheinland. 4. März 2020. Um eine weitere Ausbreitung des auch in Deutschland festgestellten Corona-Virus zu verhindern, können die zuständigen Behörden Personen vorsorglich unter Quarantäne (Absonderung) stellen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Selbstständige können dadurch einen Verdienstausfall erleiden. In Nordrhein-Westfalen entschädigen die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes. Die Zuständigkeit der Landschaftsverbände richtet sich nach dem Sitz der Betriebsstätte.

Wichtig: Die Quarantäne muss durch die zuständigen Gesundheitsämter angeordnet worden sein. Kein Anspruch besteht bei Arbeitsunfähigkeit, Urlaub und vorübergehender Verhinderung nach § 616 BGB.

Für Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen gilt: Für unter Quarantäne gestellte Arbeitnehmer/innen müssen Arbeitgeber/innen im Regelfall im Rahmen der Entgeltfortzahlung für maximal sechs Wochen in Vorleistung gehen. Die ausgezahlten Beträge werden auf Antrag vom zuständigen Landschaftsverband erstattet. Ab der siebten Woche wird die Entschädigung direkt an die Betroffenen gezahlt. Die Entschädigung entspricht der Höhe des gesetzlichen Krankengeldes.

 

  • Für Selbstständige gilt: Sie stellen den Antrag direkt beim zuständigen Landschaftsverband
  • Für Beamte/innen gilt: Sie haben keinen Anspruch auf Erstattung eines Verdienstausfalles

 

Anträge auf Entschädigung müssen schriftlich innerhalb von drei Monaten nach Ende der Quarantäne beziehungsweise Absonderung beim zuständigen Landschaftsverband gestellt werden.

Weitere Informationen und Antragsformulare zum Download hat der LVR auf seiner Internetseite zur Verfügung gestellt: www.soziale-entschaedigung.lvr.de

Wegen der Vielzahl der Anfragen bittet der LVR um Anfragen per Mail an den LVR-Fachbereich Soziale Entschädigung: ser@lvr.de

Telefonische Auskünfte erteilt der LVR über die Servicenummer 0221 809-5444 (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr).

Night Mover sorgt für sichere Heimfahrt

Kreis Viersen erweitert sein Angebot über die Karnevalszeit

 

Kreis Viersen. Seit September 2019 gibt es im Kreis Viersen das Projekt Nightmover. Junge Menschen aus dem Kreis Viersen können an Wochenenden und vor Feiertagen billiger mit dem Taxi von der Party nach Hause fahren. In der fünften Jahreszeit erweitert der Kreis Viersen nun sein Angebot. Von Altweiber, 20. Februar, 18 Uhr, bis Aschermittwoch, 26. Februar, 6 Uhr, steht die App den jungen Jecken zur Verfügung. Damit werden Taxifahrten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 16 und 26 Jahren mit einem Zuschuss von 5 Euro unterstützt.

 

"Wir möchten gerade in der Karnevalszeit den jungen Menschen die Möglichkeit bieten, sicher nach Hause zu kommen″, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen. Die Nutzung ist ganz einfach: Die App zeigt an, welche Taxiunternehmen im Kreis Viersen für NightMover fahren. Im Taxi müssen alle Mitfahrer mit ihrer App einen QR-Code scannen. Der letzte Mitfahrer bestätigt vor dem Aussteigen mit dem Scan eines weiteren QR-Codes den ermäßigten Fahrpreis. Die App leitet die Daten an den Kreis Viersen weiter, der den Zuschuss automatisch mit den Taxiunternehmen abrechnet.

 

Die App ist verfügbar bei Google Play unter „Night Mover Kreis Viersen“ https://play.google.com/store/apps/details?id=de.appplusmobile.nightmoverviersen&hl=de oder im App Store von Apple unter „Night Mover Kreis Viersen” https://apps.apple.com/de/app/night-mover-kreis-viersen/id1476317123

Mobilität im Westkreis

Fahrer für Bürgerauto gesucht

 

(bigi) Die Idee entstand etwa im Jahr 2018. Was genau können wir tun, um die Mobilität vor allem für mobilitätseingeschränkte Personen im Westkreis zu verbessern? Nach einem Abstimmungsprozess mit der Bezirksregierung kann dazu zum 1. April ein neues Projekt starten: Das Bürgerauto.

 

Mit einem Fahrerstamm von zwölf ehrenamtlichen Fahrern plus möglichen Vertretungen möchten die Westkommunen Brüggen, Schwalmtal und Niederkrüchten ein Angebot für Menschen schaffen, die keine Möglichkeit haben etwa zum Arzt oder zu einer kulturellen Veranstaltung, zum Einkaufen oder zu einem Treffen in der Altenstube oder zum Friedhof zu kommen. Dabei muss nicht zwingend eine Behinderung vorliegen. Natürlich hofft man jetzt auch, dass das Angebot nicht missbraucht wird. „Es ist ein Angebot für diejenigen, die keine Unterstützung von der Familie haben, weit entfernt vom ÖPNV wohne und keine andere Möglichkeit haben, etwa zum Arzt zu kommen“, beschreibt Bürgermeister Kalle Wassong.

 

Mindestens ein Tag vor einem Termin sollte die Fahrt vereinbart werden. „Wir wollen lernfähig sein und auf Angebot und Nachfrage reagieren“, so Regionalmanager Dr. Sebastian Moritz, der die Koordination des Projektes der Vital-Region Schwalm-Mittlerer Niederrhein übernimmt. Die Kosten für eine Fahrt betragen einen Euro innerhalb einer Gemeinde, zwei Euro für Fahrten über die Gemeindegrenze hinaus. Auch der Boisheimer Bahnhof soll angefahren werden können. Man wird zuhause vor der Haustüre abgeholt, ein Klapprollstuhl oder ein Rollator können mitgenommen werden.

 

Das Fahrzeug – ein Renault Kangoo ZE Maxi, fünftürig mit Schiebetür – wird jeden Morgen im Brüggen bereitgestellt, da es hier an der Wallbox für Elektrofahrzeuge aufgeladen werden kann. Die Zentrale der Brüggener Gemeindeverwaltung koordiniert die Fahrten in Brüggen, Schwalmtal und Niederkrüchten. Die Brüggener JedermannHilfe wird die Einsätze der Fahrer koordinieren und die Fahrer auch betreuen. Auch die drei Bürgermeister Frank Gellen, Kalle Wassong und Michael Pesch wollen stundenweise als Fahrer für das Bürgerauto zur Verfügung stehen. Wer ehrenamtlich als Fahrer zur Verfügung stehen möchte, sollte über Ortskenntnisse verfügen und in dem Zeitfenster von 8 bis 17 Uhr unter der Woche Fahrten anbieten können. Bei den Bürgermeistern können sich interessierte Menschen – gerne auch jüngere Leute - melden. Die Einführung der Fahrer ist für den März geplant.

 

Das rund 30.000 Euro teure Fahrzeug wird mit einem Fördermittelzuschuss von 65 Prozent finanziert. Die Projektförderung läuft bis zum 31. März 2022. Als Sponsoren helfen die Sparkasse Krefeld und die NEW dabei, das Projekt zu realisieren. „Die Ärzte hatten ursprünglich darum gebeten dabei zu helfen, Patienten in die Praxen zu bringen“, so Bürgermeister Frank Gellen. Die Idee des Bürgerautos kommt aus dem Schwarzwald, wo man gute Erfahrungen mit dem Projekt gemacht hat.

 

BU:

Hier an der Ladestation wird künftig das Bürgerauto zu finden sein. Siegfried Michiels und Roland van Zoggel von der JedermannHilfe Brüggen, Regionalmanager Dr. Sebastian Moritz und die Bürgermeister Frank Gellen, Karl-Heinz Wassong und Michael Pesch hoffen auf Ehrenamtliche, die Fahrten für mobilitätseingeschränkte Personen anbieten möchten. Foto: Birgit Sroka

 

Bewusst mit der Natur umgehen

Naturpark Schwalm-Nette bringt Unterrichtsprogramm für Schulen heraus

 

Niederrhein. Seit der Umweltbewegung "Fridays for future" um die junge schwedische Aktivistin Greta Thunberg interessieren sich Schülerinnen und Schüler verstärkt für Klimawandel und nachhaltige Entwicklung. Der Naturpark Schwalm-Nette bietet bereits seit 32 Jahren ein abwechslungsreiches Programm rund um die Natur für Schulen an. Ob Amphibien hautnah erleben, Pflanzen und Insekten bestimmen, die Qualität eines Fließgewässers untersuchen oder achtsam und nachhaltig mit der Natur umgehen, all das und vieles mehr bietet das aktuelle Programm. Es wird in diesen Tagen an die Schulen im Naturparkgebiet verschickt. Lehrerinnen und Lehrer, die sich für die Angebote des Naturparks interessieren, können sich bei Naturparklehrer Karl-Wilhelm Kolb melden: Geschäftsstelle Naturpark Schwalm-Nette, Willy-Brandt-Ring 15, in 41747 Viersen, telefonisch unter 02162/81709-414, per Fax unter 02162/81709-424 oder per E-Mail kwk@npsn.de. Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage www.npsn.de.

 

"Wir sind nur bereit das zu schützen, was wir kennen und lieben gelernt haben", sagt Kolb. "Mein Anliegen ist es, einen bewussten und achtsamen Umgang mit der Natur zu vermitteln." Bei den Kursen lernen die Kinder am originalen Objekt im Naturpark. "Das macht neugierig, bringt Spaß und Bewegung, spricht die Sinne an und sensibilisiert für die Bedeutung von biologischer Vielfalt." Neben den Informationen über Tiere und Pflanzen sowie ökologische Zusammenhängen setzt die Naturbildung des Naturparks auf positive und einprägsame Erlebnisse in und mit der Natur. Auch am Niederrhein ist die biologische Vielfalt durch Wetterextreme gefährdet. Klimawandel sowie Wald- und Insektensterben sind daher wichtige Umweltthemen für den Naturpark, was sich im Programm widerspiegelt. "Wer versteht, welche Auswirkungen das eigene Handeln hat, trifft seine Entscheidungen bewusster und mit Blick auf die Zukunft. Vor allem die jungen Menschen sollen die intakte Natur als Wert schätzen lernen um verantwortungsvoll damit umzugehen ", so Kolb.

 

Hintergrund:

Das Team des Naturparks vermittelt den Bewohnern und Besuchern des Schwalm-Nette-Gebiets in den Informationseinrichtungen mit dem Unterrichtsprogramm und mit einem Veranstaltungskalender Kenntnisse rund um die heimische Natur und Kultur. Mit den Angeboten kommt der Naturpark seiner Aufgabe nach, Bildung für nachhaltige Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig sorgt der Naturpark dafür, dass Natur und Landschaft als wesentlicher Erholungsfaktor erhalten bleiben. Inzwischen haben über 51.000 Schüler am Unterrichtsprogramm des Zweckverbands teilgenommen. Dazu kommen nochmals mehr als 6.000 Lehrerinnen und Lehrer, die Veranstaltungen und Fortbildungen besucht haben.

 

Naturparklehrer

Naturparklehrer Karl-Wilhelm Kolb mit Schülern der Grundschule Waldniel bei der Untersuchung eines Gewässers im Kaiserpark. Foto: Naturpark Schwalm-Nette

 

 

 

 

Traditionell muss die Gemeinde Schwalmtal den Rathausschlüssel bei den Schwalmtaler Möhnen mit flüssiger Währung auslösen, bevor sie ihn Altweiber erneut versuchen zu erobern. Wie die wirklich harten Verhandlungen ausgegangen sind - es bleibt nicht nur beim Sekt - das erfahrt ihr in der Februar-Ausgabe von ose Mont!

Anzeigen- und Redaktionsschluss ist Dienstag, 4.2.!!!

Übrigens: Altweiber können sich gerne gewandete Möhnen dem Rathaussturm anschließen. Ab 13 Uhr treffen sich die alterslosen Damen bei Angelo und Maria in der Pumpenstraße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eine Vollmaske muss auch nicht getragen werden. Über Verstärkung würden sich die Möhnen sehr freuen!

 

 

 

 

Neue Veranstaltungen für Grenzpendler in 2020

 

Im Jahr 2020 veranstaltet der GrenzInfoPunkt der euregio rhein-maas-nord mehrere Informationsveranstaltungen in Mönchengladbach und 30 Sprechstunden in Venlo und Roermond. Die Termine sind für Menschen gedacht, die in den Niederlanden oder Deutschland arbeiten, wohnen oder studieren möchten oder bereits Grenzpendler sind. Ebenso sind (ehemalige) Grenzarbeiter, mit ihren Fragen - zum Beispiel zur Rente, willkommen. Beim GrenzInfoPunkt (GIP) gibt es kostenlose Informationen rund um Steuern und Sozialversicherungen. In Mönchengladbach findet die Informationsveranstaltung beim Berufsinformationszentrum (BIZ) statt; in Venlo und Roermond beim UWV WERKbedrijf.

 

Für eine persönliche Beratung ist eine Terminvereinbarung im Büro der euregio rhein-maas-nord möglich. Die Berater des GIPs sind telefonisch erreichbar unter Tel.: 0049 (0)21 61 69 85 503 oder per Email grenzinfopunkt@euregio-rmn.eu. Termine und Öffnungszeiten: www.grenzinfopunkt.eu. Seit dem 6. Januar ist auch der Service Grenzarbeit (SGA) beim UWV in Venlo gestartet, bei dem es um konkrete Arbeitsvermittlung jenseits der Grenze geht. Der SGA ist eine Kooperation zwischen der Agentur für Arbeit, dem UWV und dem GIP.

 

Wiedereinstiegsberatung "Kaffee um 10"

 

Kreis Viersen. Das Jahr 2020 startet mit der Wiedereinstiegsberatung "Kaffee um 10". Das Kaffee-Treffen ist eine Aktion des Arbeitskreises der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Viersen in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit. Es richtet sich an Frauen, die aufgrund einer Familienphase oder Pflegetätigkeit beruflich nicht aktiv waren und sich jetzt vorstellen können, wieder zu starten.

 

Die Agentur für Arbeit bietet vielfältige Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten zum Thema Wiedereinstieg in den Beruf. Eine weite Anreise nach Krefeld ist aber oft schon das erste Hindernis. Daher möchte der Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Viersen in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit zu offenen Beratungsmöglichkeiten vor Ort einladen. Die Wiedereinstiegsberaterinnen der Agentur für Arbeit beantworten dabei Fragen wie: "Wo stehe ich, wohin will ich und wer kann mich unterstützen?" Alle interessierten Frauen sind dazu eingeladen.

 

Das Beratungsteam von "Kaffee um 10" ist an folgenden Tagen jeweils ab 10 Uhr vor Ort:

 

Mittwoch, 22. April, Café Mokka, Rathausmarkt 1, 41747 Viersen

Freitag, 15. Mai, Café Floral, von-Bocholtz-Str. 17, 41334 Nettetal

Freitag, 12. Juni, Café Mariandl, Harikseestraße 51, 41372 Niederkrüchten

Mittwoch, 18. November, Café Ferne Welten, Marktstraße 4, 41366 Schwalmtal

 

Haben Sie in den letzten Jahren die „Firma Familie“ gemanagt, sich um die Erziehung Ihrer Kinder gekümmert oder pflegebedürftige Angehörige betreut, und suchen jetzt den Weg zurück ins Berufsleben? Dann ist das offene Beratungsangebot „Kaffee um 10“ genau das Richtige für Sie. Denn häufig ist der berufliche Wiedereinstieg mit Fragen und Unsicherheiten verbunden:

 

• Wie kann ich Beruf und Familie vereinbaren?

• Kann ich an meine früher erworbenen Qualifikationen anknüpfen und einen passenden Arbeitsplatz finden?

• Wie kann ich meine Kenntnisse aktualisieren, mich weiterbilden oder auch nach Alternativen in der veränderten Arbeitswelt / veränderten Arbeitszeiten suchen?

• Welche Perspektiven bieten sich auf dem Arbeitsmarkt?

• Welche meiner Stärken und Kompetenzen, die ich während meiner Auszeit erworben habe, machen mich auf dem Arbeitsmarkt zusätzlich interessant?

 

Planen Sie Ihren Wiedereinstieg frühzeitig und sorgfältig. Erkennen Sie Ihre verborgenen Ressourcen und Potenziale und nutzen Sie unsere Begleitung, Schritt für Schritt den Weg zurück in den Beruf!

Traum geht in Erfüllung

 

(bigi) Mit dem 109. Schuss ging für Hubertus Nelißen ein Kindheitstraum in Erfüllung. Beim Vogelschuss der St. Gertrudis Bruderschaft Dilkrath 1438 holte er den störrischen Vogel von der Stange. Als König der grünen Offiziere Dilkrath freut er sich mit Minister Udo Anstötz und Hermann-Josef Steeger auf das Schützenfest nächstes Jahr. Königsadjutant ist sein Sohn Alexander Nelißen.

 

Foto: Birgit Sroka

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