Aktuelles aus der Region

 

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Unser Erscheinungsplan für 2020 steht online unter Hier bitte klicken
Achtung: der Redaktions- und Anzeigenschluss ist 2020 immer dienstags! Die Verteilung beginnt dann bereits donnerstagabends. 

 

 

Kirche online: YouTube-Kanal erfolgreich

 

(bigi) Der für Brüggen und Elmpt zuständige evangelische Pastor Bernd Mackscheidt hat bereits seit über einem Jahr einen YouTube-Kanal, auf dem er täglich ein kurzes Gebet zur Verfügung stellt. Jetzt kommen auch Live-Messen hinzu. 

 

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Aktuelle Infos zum Corona-Virus

Zusammenhalten und unterstützen

Gemeinsam Ideen entwickeln

 

(bigi) So langsam wird auch der letzte Zweifler verstanden haben, dass durch den sich ausbreitenden Virus einiges ins Wanken gerät. Fast jeder Selbständige macht sich Gedanken, was da die kommenden Wochen noch auf uns zu kommt. Jetzt heißt es, Ideen für den Notfall sammeln, wie man am besten mit der Situation umgehen kann, sollte jemand selbst krank werden, sollte eine Familie, ein Geschäft, unter Quarantäne gestellt werden.

 

Für alle Veranstalter und Künstler ist die Absagewelle im Kulturbereich existenzgefährdend. Wenn wir wollen, dass es auch nach Corona noch Kulturangebote geben wird, muss nicht nur die Regierung sich etwas einfallen lassen. Auch jeder Mensch ist gefragt, wie er nach Corona helfen kann. Überbrückungskredite mögen für einen Moment helfen, aber auch diese wollen zurückgezahlt werden. Die Katastrophe wird nur verschoben. Eine Ausfallzeit mag – wenn es tatsächlich nicht nur Unterstützung für die Liquidität geben sollte – zu überbrücken sein. Aber die Besucher, die Zuschauer, die Kunden, nach Corona wiederzugewinnen, wird eine weitere Aufgabe sein.

 

Wir möchten Anregen, Ideen FÜR DEN NOTFALL zu sammeln und sich vorzubereiten:

 

- Welcher regionale Händler, Anbieter, Dienstleister bietet seine Waren, seine Dienstleistungen mit umfangreichen Informationen und einem guten Rund-um-Service auch online an? Wer bietet etwa Beratung per Videochat an? Wer braucht Hilfe, mit einem tagesaktuellen Angebot eine Homepage aufzubauen?

- Wer kann einen Lieferdienst anbieten? Nicht nur für Lebensmittel. Kommen die Menschen nicht mehr ins Geschäft oder Restaurant, müssen die Waren zu den Menschen kommen, ob Bekleidung, Haushalt, Lebensmittel, Gartenbedarf etc. Bitte informieren Sie sich, fragen Sie bei den Anbietern in der Region nach Lieferangeboten.

 

- Wer mag Senioren helfen, etwa WhatsApp auf dem Handy einzurichten, damit Kontakt mit der Familie über einen Videoanruf gehalten werden kann, wenn aus bekannten Gründen Besuche nicht möglich sind, um niemanden anzustecken?

 

- Wer kann Senioren und PC-unerfahrene Menschen anleiten, mit einem Laptop oder PC Kontakt nach außen zu halten?

 

- Welcher Künstler benötigt jetzt dringend finanzielle Hilfe? Was ist über die abonnementbasierte Crowdfunding-Plattform Patreon möglich?

 

- Welcher Künstler bietet (interaktive) online-Veranstaltungen an? Wer bietet etwa über Liveschaltungen bei Facebook ein kulturelles Angebot an? Ja, das ist alles nicht so gut, wie live vor einer Bühne zu sitzen, aber vielleicht können Künstler auch über die Gaming-Plattform Twitch jetzt etwas anbieten und so Spenden generieren.

 

- Wer kann den Menschen in der Region zeigen, wie man sich etwa bei Twitch anmeldet, wie man Patreon findet oder wie man sich sicher in den Social Media bewegt?

 

- Wer ist erkrankt und hat niemanden in der Nähe, der Besorgungen machen kann?

 

- Wer benötigt dringend Hilfe bei der Kinderbetreuung? Wie regeln Sie die Betreuung?

 

- Welcher Schüler benötigt Hilfe beim Lernen für das Abi oder eine zentrale Abschlussprüfung oder kommt mit der unterrichtsfreien Zeit nicht zurecht? Es kann nicht jeder gut alleine lernen. Doch es geht um Abschlussprüfungen, die absolviert werden müssen. Wenn man sich später mit einem schlechten Abi-Schnitt oder einer verkackten Prüfung irgendwo bewerben muss, hilft es nicht zu sagen „das war das Corona-Jahr“. Das interessiert dann keinen Menschen.

 

- Wem geht es emotional in einer Quarantäne-Situation nicht gut? Wer würde sich über ein gutes Gespräch am Telefon freuen?

 

- Wer steht evtl. unter Quarantäne, hat aber einen Hund, der Gassi geführt werden muss?

 

- Und wie regeln Sie die Kinderbetreuung? Wer kann da eventuell Hilfe anbieten? 

 

Bitte denken Sie an die Menschen in der Region, Ihre Nachbarn, das Geschäft um die Ecke, an den Handwerker und an die Dienstleister. Jetzt ist wahre Solidarität gefragt. Und schreiben Sie uns an redaktion@osemont.de, was Sie in dieser Zeit beschäftigt, ob Sie hamstern, ob Sie Angst haben oder Sie ein Hilfsangebot machen möchten, das wir veröffentlichen dürfen. 

Landschaftsverbände entschädigen Verdienstausfälle, wenn Quarantäne angeordnet worden ist

Rheinland. 4. März 2020. Um eine weitere Ausbreitung des auch in Deutschland festgestellten Corona-Virus zu verhindern, können die zuständigen Behörden Personen vorsorglich unter Quarantäne (Absonderung) stellen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Selbstständige können dadurch einen Verdienstausfall erleiden. In Nordrhein-Westfalen entschädigen die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes. Die Zuständigkeit der Landschaftsverbände richtet sich nach dem Sitz der Betriebsstätte.

Wichtig: Die Quarantäne muss durch die zuständigen Gesundheitsämter angeordnet worden sein. Kein Anspruch besteht bei Arbeitsunfähigkeit, Urlaub und vorübergehender Verhinderung nach § 616 BGB.

Für Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen gilt: Für unter Quarantäne gestellte Arbeitnehmer/innen müssen Arbeitgeber/innen im Regelfall im Rahmen der Entgeltfortzahlung für maximal sechs Wochen in Vorleistung gehen. Die ausgezahlten Beträge werden auf Antrag vom zuständigen Landschaftsverband erstattet. Ab der siebten Woche wird die Entschädigung direkt an die Betroffenen gezahlt. Die Entschädigung entspricht der Höhe des gesetzlichen Krankengeldes.

 

  • Für Selbstständige gilt: Sie stellen den Antrag direkt beim zuständigen Landschaftsverband
  • Für Beamte/innen gilt: Sie haben keinen Anspruch auf Erstattung eines Verdienstausfalles

 

Anträge auf Entschädigung müssen schriftlich innerhalb von drei Monaten nach Ende der Quarantäne beziehungsweise Absonderung beim zuständigen Landschaftsverband gestellt werden.

Weitere Informationen und Antragsformulare zum Download hat der LVR auf seiner Internetseite zur Verfügung gestellt: www.soziale-entschaedigung.lvr.de

Wegen der Vielzahl der Anfragen bittet der LVR um Anfragen per Mail an den LVR-Fachbereich Soziale Entschädigung: ser@lvr.de

Telefonische Auskünfte erteilt der LVR über die Servicenummer 0221 809-5444 (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr).

Die Welt betet gemeinsam

(bigi) Jedes Jahr findet der Weltgebetstag am 6. März statt. Eines von 120 Ländern bereitet einen Gottesdienst vor. Frauen verschiedener christlicher Konfessionen werden dabei aktiv und leben ein ökumenisches Miteinander. Dieses Jahr haben Frauen aus Simbabwe unter dem Motto „Steh auf und geh!” einen Gottesdienst vorbereitet.

Die Bibelstelle „Die Heilung des Gelähmten (Johannes 5, 2–9 a) ist die Inspiration für das diesjährige Motto und steht im Mittelpunkt des Weltgebetstags. Die Frauen aus Simbabwe geben damit einen Anstoß, Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung zu erkennen und zu gehen. „In Deutschland gab es eine Bundeswerkstatt, wo sich die Leute getroffen haben und gemäß den Vorgaben aus Simbabwe Materialien für einen Gottesdienst vorbereitet haben. Im Schneeballsystem werden Ideen und Liedvorschläge dann in die Gemeinden gegeben, wo sich dann Kreise bilden und einen eigenen Gottesdienst vorbereiten“, erklärt Brigitte Grosse-Holz von der evangelischen Kirchengemeinde Schwalmtal.

Am kommenden Freitag werden aus Solidarität zu den Frauen aus Simbabwe ökumenische Gottesdienste im Amerner Pfarrzentrum „Die Brücke“ um 15 Uhr, im Merbecker Pfarrheim um 15 Uhr, in der evangelischen Kirche in Waldniel um 16 Uhr und in St. Martin in Oberkrüchten um 17 Uhr gefeiert. „Bei uns in Schwalmtal gibt es zum Beispiel anschließend Kaffee und Kuchen“, lädt Brigitte Grosse-Holz ein. Jede Gruppe bereitet für ein gemütliches Zusammensein nach dem Gottesdienst etwas vor und konfessionsübergreifend sind alle herzlich eingeladen, am Weltgebetstag teilzunehmen.

Night Mover sorgt für sichere Heimfahrt

Kreis Viersen erweitert sein Angebot über die Karnevalszeit

 

Kreis Viersen. Seit September 2019 gibt es im Kreis Viersen das Projekt Nightmover. Junge Menschen aus dem Kreis Viersen können an Wochenenden und vor Feiertagen billiger mit dem Taxi von der Party nach Hause fahren. In der fünften Jahreszeit erweitert der Kreis Viersen nun sein Angebot. Von Altweiber, 20. Februar, 18 Uhr, bis Aschermittwoch, 26. Februar, 6 Uhr, steht die App den jungen Jecken zur Verfügung. Damit werden Taxifahrten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 16 und 26 Jahren mit einem Zuschuss von 5 Euro unterstützt.

 

"Wir möchten gerade in der Karnevalszeit den jungen Menschen die Möglichkeit bieten, sicher nach Hause zu kommen″, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen. Die Nutzung ist ganz einfach: Die App zeigt an, welche Taxiunternehmen im Kreis Viersen für NightMover fahren. Im Taxi müssen alle Mitfahrer mit ihrer App einen QR-Code scannen. Der letzte Mitfahrer bestätigt vor dem Aussteigen mit dem Scan eines weiteren QR-Codes den ermäßigten Fahrpreis. Die App leitet die Daten an den Kreis Viersen weiter, der den Zuschuss automatisch mit den Taxiunternehmen abrechnet.

 

Die App ist verfügbar bei Google Play unter „Night Mover Kreis Viersen“ https://play.google.com/store/apps/details?id=de.appplusmobile.nightmoverviersen&hl=de oder im App Store von Apple unter „Night Mover Kreis Viersen” https://apps.apple.com/de/app/night-mover-kreis-viersen/id1476317123

Mobilität im Westkreis

Fahrer für Bürgerauto gesucht

 

(bigi) Die Idee entstand etwa im Jahr 2018. Was genau können wir tun, um die Mobilität vor allem für mobilitätseingeschränkte Personen im Westkreis zu verbessern? Nach einem Abstimmungsprozess mit der Bezirksregierung kann dazu zum 1. April ein neues Projekt starten: Das Bürgerauto.

 

Mit einem Fahrerstamm von zwölf ehrenamtlichen Fahrern plus möglichen Vertretungen möchten die Westkommunen Brüggen, Schwalmtal und Niederkrüchten ein Angebot für Menschen schaffen, die keine Möglichkeit haben etwa zum Arzt oder zu einer kulturellen Veranstaltung, zum Einkaufen oder zu einem Treffen in der Altenstube oder zum Friedhof zu kommen. Dabei muss nicht zwingend eine Behinderung vorliegen. Natürlich hofft man jetzt auch, dass das Angebot nicht missbraucht wird. „Es ist ein Angebot für diejenigen, die keine Unterstützung von der Familie haben, weit entfernt vom ÖPNV wohne und keine andere Möglichkeit haben, etwa zum Arzt zu kommen“, beschreibt Bürgermeister Kalle Wassong.

 

Mindestens ein Tag vor einem Termin sollte die Fahrt vereinbart werden. „Wir wollen lernfähig sein und auf Angebot und Nachfrage reagieren“, so Regionalmanager Dr. Sebastian Moritz, der die Koordination des Projektes der Vital-Region Schwalm-Mittlerer Niederrhein übernimmt. Die Kosten für eine Fahrt betragen einen Euro innerhalb einer Gemeinde, zwei Euro für Fahrten über die Gemeindegrenze hinaus. Auch der Boisheimer Bahnhof soll angefahren werden können. Man wird zuhause vor der Haustüre abgeholt, ein Klapprollstuhl oder ein Rollator können mitgenommen werden.

 

Das Fahrzeug – ein Renault Kangoo ZE Maxi, fünftürig mit Schiebetür – wird jeden Morgen im Brüggen bereitgestellt, da es hier an der Wallbox für Elektrofahrzeuge aufgeladen werden kann. Die Zentrale der Brüggener Gemeindeverwaltung koordiniert die Fahrten in Brüggen, Schwalmtal und Niederkrüchten. Die Brüggener JedermannHilfe wird die Einsätze der Fahrer koordinieren und die Fahrer auch betreuen. Auch die drei Bürgermeister Frank Gellen, Kalle Wassong und Michael Pesch wollen stundenweise als Fahrer für das Bürgerauto zur Verfügung stehen. Wer ehrenamtlich als Fahrer zur Verfügung stehen möchte, sollte über Ortskenntnisse verfügen und in dem Zeitfenster von 8 bis 17 Uhr unter der Woche Fahrten anbieten können. Bei den Bürgermeistern können sich interessierte Menschen – gerne auch jüngere Leute - melden. Die Einführung der Fahrer ist für den März geplant.

 

Das rund 30.000 Euro teure Fahrzeug wird mit einem Fördermittelzuschuss von 65 Prozent finanziert. Die Projektförderung läuft bis zum 31. März 2022. Als Sponsoren helfen die Sparkasse Krefeld und die NEW dabei, das Projekt zu realisieren. „Die Ärzte hatten ursprünglich darum gebeten dabei zu helfen, Patienten in die Praxen zu bringen“, so Bürgermeister Frank Gellen. Die Idee des Bürgerautos kommt aus dem Schwarzwald, wo man gute Erfahrungen mit dem Projekt gemacht hat.

 

BU:

Hier an der Ladestation wird künftig das Bürgerauto zu finden sein. Siegfried Michiels und Roland van Zoggel von der JedermannHilfe Brüggen, Regionalmanager Dr. Sebastian Moritz und die Bürgermeister Frank Gellen, Karl-Heinz Wassong und Michael Pesch hoffen auf Ehrenamtliche, die Fahrten für mobilitätseingeschränkte Personen anbieten möchten. Foto: Birgit Sroka

 

Bewusst mit der Natur umgehen

Naturpark Schwalm-Nette bringt Unterrichtsprogramm für Schulen heraus

 

Niederrhein. Seit der Umweltbewegung "Fridays for future" um die junge schwedische Aktivistin Greta Thunberg interessieren sich Schülerinnen und Schüler verstärkt für Klimawandel und nachhaltige Entwicklung. Der Naturpark Schwalm-Nette bietet bereits seit 32 Jahren ein abwechslungsreiches Programm rund um die Natur für Schulen an. Ob Amphibien hautnah erleben, Pflanzen und Insekten bestimmen, die Qualität eines Fließgewässers untersuchen oder achtsam und nachhaltig mit der Natur umgehen, all das und vieles mehr bietet das aktuelle Programm. Es wird in diesen Tagen an die Schulen im Naturparkgebiet verschickt. Lehrerinnen und Lehrer, die sich für die Angebote des Naturparks interessieren, können sich bei Naturparklehrer Karl-Wilhelm Kolb melden: Geschäftsstelle Naturpark Schwalm-Nette, Willy-Brandt-Ring 15, in 41747 Viersen, telefonisch unter 02162/81709-414, per Fax unter 02162/81709-424 oder per E-Mail kwk@npsn.de. Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage www.npsn.de.

 

"Wir sind nur bereit das zu schützen, was wir kennen und lieben gelernt haben", sagt Kolb. "Mein Anliegen ist es, einen bewussten und achtsamen Umgang mit der Natur zu vermitteln." Bei den Kursen lernen die Kinder am originalen Objekt im Naturpark. "Das macht neugierig, bringt Spaß und Bewegung, spricht die Sinne an und sensibilisiert für die Bedeutung von biologischer Vielfalt." Neben den Informationen über Tiere und Pflanzen sowie ökologische Zusammenhängen setzt die Naturbildung des Naturparks auf positive und einprägsame Erlebnisse in und mit der Natur. Auch am Niederrhein ist die biologische Vielfalt durch Wetterextreme gefährdet. Klimawandel sowie Wald- und Insektensterben sind daher wichtige Umweltthemen für den Naturpark, was sich im Programm widerspiegelt. "Wer versteht, welche Auswirkungen das eigene Handeln hat, trifft seine Entscheidungen bewusster und mit Blick auf die Zukunft. Vor allem die jungen Menschen sollen die intakte Natur als Wert schätzen lernen um verantwortungsvoll damit umzugehen ", so Kolb.

 

Hintergrund:

Das Team des Naturparks vermittelt den Bewohnern und Besuchern des Schwalm-Nette-Gebiets in den Informationseinrichtungen mit dem Unterrichtsprogramm und mit einem Veranstaltungskalender Kenntnisse rund um die heimische Natur und Kultur. Mit den Angeboten kommt der Naturpark seiner Aufgabe nach, Bildung für nachhaltige Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig sorgt der Naturpark dafür, dass Natur und Landschaft als wesentlicher Erholungsfaktor erhalten bleiben. Inzwischen haben über 51.000 Schüler am Unterrichtsprogramm des Zweckverbands teilgenommen. Dazu kommen nochmals mehr als 6.000 Lehrerinnen und Lehrer, die Veranstaltungen und Fortbildungen besucht haben.

 

Naturparklehrer

Naturparklehrer Karl-Wilhelm Kolb mit Schülern der Grundschule Waldniel bei der Untersuchung eines Gewässers im Kaiserpark. Foto: Naturpark Schwalm-Nette

 

 

 

 

Traditionell muss die Gemeinde Schwalmtal den Rathausschlüssel bei den Schwalmtaler Möhnen mit flüssiger Währung auslösen, bevor sie ihn Altweiber erneut versuchen zu erobern. Wie die wirklich harten Verhandlungen ausgegangen sind - es bleibt nicht nur beim Sekt - das erfahrt ihr in der Februar-Ausgabe von ose Mont!

Anzeigen- und Redaktionsschluss ist Dienstag, 4.2.!!!

Übrigens: Altweiber können sich gerne gewandete Möhnen dem Rathaussturm anschließen. Ab 13 Uhr treffen sich die alterslosen Damen bei Angelo und Maria in der Pumpenstraße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eine Vollmaske muss auch nicht getragen werden. Über Verstärkung würden sich die Möhnen sehr freuen!

 

 

 

 

Neue Veranstaltungen für Grenzpendler in 2020

 

Im Jahr 2020 veranstaltet der GrenzInfoPunkt der euregio rhein-maas-nord mehrere Informationsveranstaltungen in Mönchengladbach und 30 Sprechstunden in Venlo und Roermond. Die Termine sind für Menschen gedacht, die in den Niederlanden oder Deutschland arbeiten, wohnen oder studieren möchten oder bereits Grenzpendler sind. Ebenso sind (ehemalige) Grenzarbeiter, mit ihren Fragen - zum Beispiel zur Rente, willkommen. Beim GrenzInfoPunkt (GIP) gibt es kostenlose Informationen rund um Steuern und Sozialversicherungen. In Mönchengladbach findet die Informationsveranstaltung beim Berufsinformationszentrum (BIZ) statt; in Venlo und Roermond beim UWV WERKbedrijf.

 

Für eine persönliche Beratung ist eine Terminvereinbarung im Büro der euregio rhein-maas-nord möglich. Die Berater des GIPs sind telefonisch erreichbar unter Tel.: 0049 (0)21 61 69 85 503 oder per Email grenzinfopunkt@euregio-rmn.eu. Termine und Öffnungszeiten: www.grenzinfopunkt.eu. Seit dem 6. Januar ist auch der Service Grenzarbeit (SGA) beim UWV in Venlo gestartet, bei dem es um konkrete Arbeitsvermittlung jenseits der Grenze geht. Der SGA ist eine Kooperation zwischen der Agentur für Arbeit, dem UWV und dem GIP.

 

Wiedereinstiegsberatung "Kaffee um 10"

 

Kreis Viersen. Das Jahr 2020 startet mit der Wiedereinstiegsberatung "Kaffee um 10". Das Kaffee-Treffen ist eine Aktion des Arbeitskreises der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Viersen in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit. Es richtet sich an Frauen, die aufgrund einer Familienphase oder Pflegetätigkeit beruflich nicht aktiv waren und sich jetzt vorstellen können, wieder zu starten.

 

Die Agentur für Arbeit bietet vielfältige Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten zum Thema Wiedereinstieg in den Beruf. Eine weite Anreise nach Krefeld ist aber oft schon das erste Hindernis. Daher möchte der Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Viersen in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit zu offenen Beratungsmöglichkeiten vor Ort einladen. Die Wiedereinstiegsberaterinnen der Agentur für Arbeit beantworten dabei Fragen wie: "Wo stehe ich, wohin will ich und wer kann mich unterstützen?" Alle interessierten Frauen sind dazu eingeladen.

 

Das Beratungsteam von "Kaffee um 10" ist an folgenden Tagen jeweils ab 10 Uhr vor Ort:

 

Mittwoch, 22. April, Café Mokka, Rathausmarkt 1, 41747 Viersen

Freitag, 15. Mai, Café Floral, von-Bocholtz-Str. 17, 41334 Nettetal

Freitag, 12. Juni, Café Mariandl, Harikseestraße 51, 41372 Niederkrüchten

Mittwoch, 18. November, Café Ferne Welten, Marktstraße 4, 41366 Schwalmtal

 

Haben Sie in den letzten Jahren die „Firma Familie“ gemanagt, sich um die Erziehung Ihrer Kinder gekümmert oder pflegebedürftige Angehörige betreut, und suchen jetzt den Weg zurück ins Berufsleben? Dann ist das offene Beratungsangebot „Kaffee um 10“ genau das Richtige für Sie. Denn häufig ist der berufliche Wiedereinstieg mit Fragen und Unsicherheiten verbunden:

 

• Wie kann ich Beruf und Familie vereinbaren?

• Kann ich an meine früher erworbenen Qualifikationen anknüpfen und einen passenden Arbeitsplatz finden?

• Wie kann ich meine Kenntnisse aktualisieren, mich weiterbilden oder auch nach Alternativen in der veränderten Arbeitswelt / veränderten Arbeitszeiten suchen?

• Welche Perspektiven bieten sich auf dem Arbeitsmarkt?

• Welche meiner Stärken und Kompetenzen, die ich während meiner Auszeit erworben habe, machen mich auf dem Arbeitsmarkt zusätzlich interessant?

 

Planen Sie Ihren Wiedereinstieg frühzeitig und sorgfältig. Erkennen Sie Ihre verborgenen Ressourcen und Potenziale und nutzen Sie unsere Begleitung, Schritt für Schritt den Weg zurück in den Beruf!

Traum geht in Erfüllung

 

(bigi) Mit dem 109. Schuss ging für Hubertus Nelißen ein Kindheitstraum in Erfüllung. Beim Vogelschuss der St. Gertrudis Bruderschaft Dilkrath 1438 holte er den störrischen Vogel von der Stange. Als König der grünen Offiziere Dilkrath freut er sich mit Minister Udo Anstötz und Hermann-Josef Steeger auf das Schützenfest nächstes Jahr. Königsadjutant ist sein Sohn Alexander Nelißen.

 

Foto: Birgit Sroka

Plötzlich Bezirksschützenkönig

 

(bigi) Mit dem 79. Schuss holte Jan Croonenberg, aktueller Schützenkönig der St. Magdalena Bruderschaft Schier beim Bezirksschützenfest in Lüttelbracht den Vogel von der Stange. 18 Bruderschaften gehören zum Bezirksverband Schwalmtal-Brüggen. „Ich wollte ihn jetzt nicht unbedingt haben. Der Wind war mein Freund und Helfer“, grinst Jan Croonenberg. Der Vogel hing bei seinem Schuss noch ganz leicht an einer Schraube fest. Croonenberg hatte sich schon umgedreht und somit gar nicht selbst gesehen, wie der Vogel dann doch noch fiel. Nun kann er am 7. und 8. September beim Bundesschützenfest in Schloss Neuhaus sein Glück nochmal versuchen.

 

Vlnr.: Adjutant Thomas Mathen, Minister Freddy Quade, König Jan Croonenberg und Minister Fabian Küppers freuen sich über das Ergebnis des Bezirksschützenfestes. Foto: privat

 

Überraschung bei einem grandiosen Schulkonzert

 

Das Tambourkorps Schwalmtal-Amern hat auf der Mitgliederversammlung im Januar 2019 entschieden, dem Gymnasium St. Wolfhelm Schwalmtal eine zweckgebundene Geldspende in Höhe von 1500 Euro für die  Fachschaft Musik zur Verfügung zu Stellen. ... 

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