Aktuelles aus der Region

 

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Ehemaliges Krankenhaus Dülken wird Corona-Impfzentrum

Landrat Dr. Coenen: "Wir haben einen guten Standort gefunden."

 

Kreis Viersen. Der Kreis Viersen richtet sein Corona-Impfzentrum im ehemaligen Dülkener Krankenhaus, Heesstraße 2-10, ein. Das Gebäude gehört zum Allgemeinen Krankenhaus (AKH) Viersen, das aktuell noch Teile des Gebäudes betreibt. Das Erdgeschoss steht leer. Dort entsteht das Impfzentrum. "Wir haben einen guten Standort gefunden, der viele Vorteile bietet: Er liegt zentral und ist gut erreichbar, die Räume sind für einen medizinischen Betrieb konzipiert. Mit dem AKH haben wir einen zuverlässigen Partner und können Bereiche der Infrastruktur mitnutzen", erklärt Landrat Dr. Andreas Coenen. "Die zeitnahe Einrichtung eines Impfzentrums ist in der aktuellen pandemischen Lage eine enorme logistische Herausforderung. Wir haben nicht nur ein geeignetes Gebäude, sondern vor allem ein gutes Konzept, um diese Aufgabe zu bewältigen."

 

Kapazität

Bis Weihnachten soll das Impfzentrum einsatzbereit sein. Der Kreis plant, das Impfzentrum an allen sieben Wochentagen für je acht Stunden in Betrieb zu nehmen. Je nach Verfügbarkeit von Impfstoff können dort bis zu 700 bis 1.000 Menschen pro Tag geimpft werden. Das Land NRW schreibt – je nach injiziertem Impfstoff – eine zweite Dosis nach exakt 21 bzw. 28 Tagen vor. "Die Impfstoffe wird das Land fertig aufbereitet mehrmals täglich bis nach Dülken liefern – die geringe Haltbarkeit macht dies nötig", sagt Krisenstabsleiter Thomas Heil.

 

Sanierung und Infrastruktur

 Die aktuell leerstehenden Räume brauchen nicht aufwändig saniert zu werden. Lediglich Maler-, Elektro- und Schreinerarbeiten sind nötig. Dabei kann der Kreis auf die Unterstützung des AKH zurückgreifen. Bei der Einrichtung unterstützt ein Veranstaltungsausstatter den Kreis Viersen. Zudem kann der Kreis auf die Infrastruktur des AKH zurückgreifen – dies betrifft beispielsweise die tägliche Reinigung, die Müllentsorgung, die Brandmeldeanlage und die Notstromversorgung. Für die Besucher befinden sich rund 70 Parkplätze am ehemaligen Krankenhaus. Eine Bushaltestelle liegt unmittelbar vor dem Gebäude.

 

Abläufe vor Ort

Im Inneren des Gebäudes richtet der Kreis Viersen ein Einbahnstraßensystem ein, damit die Besucher möglichst wenig mit anderen Personen in Kontakt kommen: Auf der rechten Seite (Blick in Richtung Krankenhausgebäude) entstehen Empfang und Anmeldung. Dort wird auch geprüft, ob die Besucher Krankheitssymptome aufweisen und gegebenenfalls nicht geimpft werden können. In diesem Fall betreten sie das Impfzentrum erst gar nicht. Es schließt sich ein Wartebereich für mindestens 30 Personen an. Die Registrierung erfolgt im Bereich des alten Haupteingangs. Im nächsten Raum werden die Besucher  medizinisch aufgeklärt. In vier Zimmern impfen vier Ärzte parallel. Nach der Impfung halten sich die Besucher 30 Minuten im Ruheraum auf. Dazu wird die ehemalige Caféteria umgewidmet. Über die angeschlossene Terrasse verlassen sie das Impfzentrum.

 

In einem der OP-Räume richtet der Kreis Viersen für mögliche Notfälle eine Erste-Hilfe-Station samt angeschlossener Rettungsdienst-Anfahrt ein. Über das Impfzentrum werden auch die so genannten "mobilen Teams" versorgt. Diese Teams versorgen nicht mobile Risikogruppen – etwa in Pflegeeinrichtungen – vor Ort. Im gesamten Impfzentrum gelten die Abstands- und Hygieneregeln, um Coronainfektionen zu vermeiden.

 

Weitere Planung

 Der Kreis Viersen steht mit dem Land NRW, der Bundeswehr, der Kassenärztlichen Vereinigung, den Hilfsorganisationen und weiteren Akteuren in engem Austausch, um die unterschiedlichen Bereiche zu besetzen. Zuteilung und Verteilung der Impfstoffe koordiniert das Land NRW. Die Priorisierung der Personengruppen erfolgt auf Bundesebene.

 

Der Kreis Viersen soll das Impfzentrum so lange betreiben, bis die Impfstoffe in ausreichender Zahl über die Hausärzte verabreicht werden können. "All diese Planungen sind der aktuelle Sachstand. Wie bei der gesamten Corona-Pandemie gibt es auch beim Thema Impfzentrum eine große Dynamik", betont Kreisbrandmeister Rainer Höckels, Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz.

 

Erneuerung des Radweges und Umbau zweier Bushaltestellen an der Kreisstraße 9 in Schwalmtal

 

Fahrbahn wird halbseitig gesperrt

 

Kreis Viersen. Am Montag, 23. November, beginnen die Straßenbauarbeiten zur grundhaften Erneuerung des Radweges an der Roermonder Straße (K 9) zwischen der K 20 (Linde) und der Einmündung Rüsgen in Schwalmtal.

 

Der Kreis Viersen erneuert den Radweg auf einer Länge von circa 850 Metern. Im Zuge der Baumaßnahme baut die Gemeinde Schwalmtal die Bushaltestellen "Schier" und "Rüsgen" barrierefrei aus. Die Arbeiten schließen an die abgeschlossene Erneuerung der Trinkwasserleitungen durch die Schwalmtalwerke an. Die Straßenbauarbeiten werden in mehreren Bauabschnitten durchgeführt. Die Fahrbahn wird unter Einsatz einer Baustellenampel halbseitig gesperrt. Die Roermonder Straße bleibt für die gesamte Bauzeit für den motorisierten Verkehr in beide Richtungen befahrbar. Die Einmündungen Schier und Rüsgen zur K 9 werden abwechselnd gesperrt. Die Zufahrt zu den Wohngebieten ist jeweils über die andere Einmündung möglich. Für die betroffenen Haltestellen werden ortsnah Ersatzhaltestellen eingerichtet. Der Radweg wird voll gesperrt und Radfahrer über die Straßen Rüsgen und Rieth umgeleitet.

 

Die Bauarbeiten dauern rund vier Wochen, wobei witterungsbedingte Verzögerungen nicht ausgeschlossen werden können. Die Firma Florack Bauunternehmung GmbH aus Heinsberg führt die Arbeiten aus. Die Gesamtkosten betragen circa 165.000 Euro.

 

Weitere Informationen geben Christian Sommer (Kreis Viersen – Radweg) unter 02162/39-1798 und Alexander Gebert (Gemeinde Schwalmtal – Bushaltestellen) unter 02163/ 946-127.

Foto: Kreis Viersen

Digitaler Adventskalender zum Thema Abfallvermeidung 

Landrat Dr. Andreas Coenen: „Kleine Ideen, deren Umsetzung Spaß macht“

 

Kreis Viersen. Recyceln ist gut – Müll vermeiden ist besser: Während der Europäischen Woche der Abfallvermeidung vom 21. bis zum 29. November werden Organisationen europaweit aktiv, um die Bevölkerung für die Themen Abfallvermeidung und Wiederverwendung zu sensibilisieren und zu begeistern.

 

"Der Kreis Viersen beteiligt sich mit seinem Abfallbetrieb in diesem Jahr mit einer vorweihnachtlichen Aktion", verkündet Landrat Dr. Andreas Coenen. In einem digitalen Adventskalender verbirgt sich vom 1. Dezember an jeden Tag ein Tipp zur Abfallvermeidung. Mit 24 überwiegend lokalen Ideen beziehungsweise Anwendungsmöglichkeiten wird gezeigt, dass sich Vorweihnachtszeit und Abfallvermeidung nicht ausschließen müssen. Im Gegenteil: Der Adventskalender bietet viele nachhaltige Weihnachtsideen wie "Upcycling-Deko", aber auch ganzjährige Anregungen, die über Weihnachten hinaus zur Abfallvermeidung einladen.

"Wir geben kleine Ideen, mit denen jeder und jede zum Umweltschutz beitragen kann. Das passt bestens zur Nachhaltigkeitsstrategie des Kreises", so Landrat Dr. Coenen. "Außerdem macht die Umsetzung Spaß – das kann gerade auch Eltern helfen, die Kinder während des Lockdowns in der Adventszeit sinnvoll zu beschäftigen."

 

Die Nutzung des Adventskalenders ist einfach. Der Tagestipp wird auf der Homepage des Abfallbetriebs und auf der Facebook-Seite des Kreises veröffentlicht. Per E-Mail-Newsletter wird zudem täglich der Link verschickt. Interessierte können sich dazu über die Homepage des Abfallbetriebs registrieren: www.kreis-viersen.de/ABV-Adventskalender. Unter allen Anmeldungen werden Sachpreise zum Thema Abfallvermeidung verlost.

 

Darüber hinaus wurden bereits die Kindergärten und Schulen im Kreis Viersen angeschrieben und aufgerufen, im Zuge eines Wettbewerbs kreativ zu werden und eigene Aktionen oder Projekte zum Thema Abfallvermeidung zu entwickeln und vorzuschlagen. Die Gewinnerprojekte werden am 24. Dezember im Rahmen des Adventskalenders vorgestellt und prämiert.

 

Weitere Informationen zum Adventskalender und zum Wettbewerb sowie zu allen Fragestellungen rund um Abfallvermeidung erhalten Sie bei der Abfallberatung des Kreises Viersen (abfallberatung@kreis-viersen.de; 0 21 62 - 39 12 20).

 

Landwirte in der Krise

(bigi) Auch wenn es jetzt einige Zeit geregnet hat, schauen die Ackerbauern besorgt in die Zukunft. Nach drei viel zu trockenen Sommern stellen sie sich die bange Frage: „Bleibt das jetzt im Sommer immer so?“ Erich Pelters aus Schwalmtal, Paul-Christian Küskens aus Niederkrüchten und Peter van den Broek berichten über die Gedanken, die sich die Landwirte machen.

 

Wichtig sei, dass der Regen nicht mit Sturzbächen fällt. Denn nur wenn die Feuchtigkeit langsam auf den knochentrockenen Boden trifft, kann dieser quillen. Bei einem Starkregen würden die Wassermassen einfach nur abfließen. „Die Gerste hat es dieses Jahr gerade so geschafft, beim Mais kann man frühreife Sorten anbauen, um die Trockenheit zu umgehen. Beim Grasschnitt konnte ich nur zwei Schnitte machen, statt normalerweise vier“, berichtet Küskens. Viele Kollegen hätten nach der Grassaat Mais gesetzt, das sei in die Hose gegangen. „Jetzt zu Erntedank macht man den Plan für das nächste Jahr“, informiert van den Broek. Und keiner weiß, wie trocken das nächste Frühjahr oder der Sommer wird. Die Kammer berät die Landwirte, der Austausch sei gigantisch, sagen die Landwirte. Jeder probiert etwas, jeder kann Erfahrungen mitteilen. Es geht um die optimale Folge der Feldfrüchte, um die Ansprüche der Pflanzen und um unterschiedliche Sorten. Gemüsebauern in NRW können die Angebote der Gemüsebauberatung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in unterschiedlichen Intensitätsstufen in Anspruch nehmen. Insgesamt nehmen bisher über 450 Gemüsebaubetriebe die Angebote der Gemüsebauberatung in Anspruch. Dazu gibt es auch spezielle Wasserberater.

 

Van den Broek baut Spargel, Erdbeeren, Rhabarber, Zuckermais, Süßkartoffeln, Rote Beete und Steckrüben an. Pelters betreibt hauptsächlich eine Baumschule. Nach zwei bis vier Jahren Baumpflanzungen auf einem Feld, wird dort Ackerbau mit Zuckerrüben, Mais und Weizen betrieben. Küskens hat 65 Kühe und baut selbst Futter für das Vieh an, Gras, Mais und auch ein Mais-Bohnen-Gemenge. „Die Betriebe in einer Gemeinde arbeiten zusammen, tauschen untereinander Flächen. Wichtig ist ein Fruchtwechsel auf den Feldern, um einen Nematodenbefall zu verhindern“, erklärt Peter van den Broek. Paul-Christian Küskens betont, dass es auch im Winter wichtig sei, die Flächen zu begrünen. Der Gründüngungsaspekt des Zwischenfruchtanbaus spielt besonders in viehlosen Betrieben eine wichtige Rolle. Verbesserung des Bodenschutzes durch Herbst- und Winterbegrünung, Wasserschutz durch biologische Konservierung von Nährstoffen, biologische Nematodenbekämpfung in Zuckerrüben- oder Kartoffelfruchtfolgen sind wichtige Ziele, die durch den Zwischenfruchtanbau erfolgreich realisiert werden können.

 

Hier im Westkreis herrschen die Sandböden vor, die das Wasser schlecht halten können. Die Verbraucher werden in den Geschäften aber keinen Unterschied bemerken, was die Landwirte alles betreiben, um gut durch schwierige Zeiten zu kommen. Von irgendwoher kommt immer alles, was der Verbraucher begehrt. „Die Kosten für Beregnungsanlagen bekommen wir zum Beispiel nicht auf die Ernte umgelegt“, beklagt Erich Pelters. Denn irgendwo gibt es immer Landwirte, die nicht unter der regionalen Trockenheit zu leiden hatten und genau diese Erzeugnisse günstiger anbieten. „Bei Getreide, Zucker, Milch und Fleisch muss man sich den Weltmarktbedingungen stellen, etwa kommt Getreide auch aus der Ukraine oder Canada“, beschreiben die Landwirte. Unmöglich könne man hier etwa Zuckerrüben zu einem Preis herstellen, zu dem Rohrzuckerproduzenten aus Brasilien ihre Waren anbieten. Aus beidem wird Kristallzucker gemacht. Deutschland sei das einzige Land, das Prämien auf Flächen zahle und nicht auf Erzeugnisse, wie in anderen Ländern. Also müssen die Landwirte jetzt im Herbst gut überlegen, was im nächsten Jahr angebaut wird. Gebunden sind sie dabei allerdings durch die Anschaffung von hochspezialisierten und teuren Maschinen, die nur für die Ernte, die Verarbeitung einer Frucht geeignet sind. Investitionskosten für Maschinen in Höhe von einer Million Euro kommen schnell zusammen.

 

Kleine Familienbetriebe seien in fünf bis zehn Jahren alle weg, allein die Dokumentationspflicht sei in einem Zwei- bis Drei-Mann-Betrieb nicht mehr zu stemmen und Auflagen zu Zertifizierungen enorm. Zudem verlange der Lebensmitteleinzelhandel möglichst gleichbleibende Qualität und lege verbindliche Lieferwochen fest, egal wie das Wetter ist und wann die Ernte sinnvoll wäre. „In Brüggen haben innerhalb von 35 Jahren 47 Landwirte aufgegeben, 31 sind noch aktiv, davon haben nur 16 Betriebe ihre Nachfolge gesichert“, hat van den Broek aufgelistet. In Schwalmtal und Niederkrüchten seien die Zahlen ähnlich, bestätigen die Landwirte. Sollten jetzt zwei weitere trockene Jahre kommen, befürchten sie, dass weitere Betriebe in eine Pleite steuern. „Gemüseanbau ist heutzutage etwas für Idealisten“, fassen sie zusammen, kombiniert mit einer Sehnsucht nach einem ganz normalen Jahr. Die Betriebe seien an ihren Leistungsgrenzen, körperlich und auch „was der Kopf verkraftet“. „Wir können nicht noch mehr arbeiten“, betont Pelters.

 

Die Bitte an den Verbraucher: Kaufen Sie lokal! Nutzen Sie die Angebote der Hofläden oder Lieferkisten mit regionalen Erzeugnissen! Je frischer Sie einkaufen und zubereiten, desto mehr Vitamine und Mineralstoffe sind in den Erzeugnissen enthalten und so unterstützen Sie die hiesigen Landwirte.

Foto: Birgit Sroka 

Bolzplatz-Diskussion: Die Sichtweise von Bethanien

 

Die Proteste und Diskussionen rund um den Bolzplatz in Schwalmtal haben das geplante Bauprojekt vorerst gestoppt. Ein Wort von Bethanien.

 

1956 gründeten die Dominikanerinnen von Bethanien das Kinderdorf in Schwalmtal. Seitdem setzen sich die Schwestern für Kinder und Jugendliche ein, schenkten vielen von ihnen ein neues und familiäres Zuhause. Doch das Familienkonzept ist nicht das Einzige, worum sich die Schwestern seit jeher kümmern. Auch für Frauen in Notlagen haben sie sich immer eingesetzt.  Bereits seit Jahren wird der Bolzplatz immer weniger genutzt“, berichtet Sr. Katharina Hemmers OP. „Also haben wir uns überlegt, wie wir mit diesem Platz etwas Besseres schaffen können.“

 

Für ehemalige Kinderdorfkinder in Notlagen (die auch nach ihrem Auszug ein Teil der bethanischen Großfamilie bleiben), alleinerziehende Mütter und Familien, die ein geringes Einkommen haben, ist es oft unmöglich, Wohnraum für sich und ihre Kinder zu finden. Deshalb haben die Dominikanerinnen von Bethanien einen Antrag an die Gemeinde Schwalmtal zum Bau von Sozialwohnungen auf dem Gelände des Bolzplatzes gestellt. Mit diesem Projekt folgen die Dominikanerinnen von Bethanien ihrer Überzeugung, gesellschaftliche Verantwortung dort zu übernehmen, wo es für private Investoren nicht lukrativ genug ist. Der soziale Wohnungsbau ist ebenso wie die Verfügbarkeit von Spielflächen eine kommunale Aufgabe. Bislang ist es aber nicht gelungen, ausreichend bezahlbaren Wohnraum in diesem Sektor zu schaffen. Die Zielsetzung, sich für mehr Sozialwohnungen einzusetzen, steht in den Wahlprogrammen aller Parteien, die sich aktuell zur Kommunalwahl für Schwalmtal aufstellen. 

 

„Wir sind sehr überrascht, welche Diskussionen es jetzt rund um den Erhalt des Bolzplatzes gibt,“ so Julia Bartkowski, Kinderdorfleiterin im Bethanien Kinderdorf Schwalmtal. „Mit dem Sozialen Wohnungsbau wollten unsere Schwestern die Gemeinde unterstützen und sind von der Gemeindeverwaltung und dem Bürgermeister für diese Idee hoch gelobt worden.“

Die Anwohnerproteste zum Erhalt des Bolzplatzes haben zum vorläufigen Ende der Bebauungsplanung geführt. In der öffentlichen Diskussion stehen die beiden Anliegen - Spielfläche anzubieten und Wohnraum zu schaffen für Familien – scheinbar gegeneinander. Nach dem die Politik den Anwohnerprotesten gefolgt ist, ist die Kommune und die lokale Politik gefordert, Lösungen zu finden. Nicht nur die Anwohner, auch die Schwestern und das Kinderdorf wollen wissen, wie es mit dem Bolzplatz weitergehen kann und woher in Zukunft bezahlbarer Wohnraum kommen soll. „Wir erwarten einen Fahrplan der Kommune, der uns sagt, wie es weitergeht“, so Sr. Katharina.

 

Weitere Informationen finden Sie im Internet: www.bethanien-kinderdoerfer.de

 

Kreis Viersen untersucht Mobilfunkabdeckung im Kreisgebiet

 

Kreis Viersen. Das Mobilfunknetz nimmt neben der Breitbandversorgung durch kabelgebundene Technologien wie Glasfaser eine bedeutende Rolle ein. Deswegen analysieren derzeit Mitarbeiter die Abdeckung des Kreises Viersen mit aktuellem 4G-Mobilfunknetz (LTE).

 

"Einige Mobilfunkunternehmen verkünden erfreulicherweise bereits 5G-Ausbauabsichten für unser Kreisgebiet. Allerdings sind derzeit noch nicht alle Bereiche im Kreis mit LTE (4G) vollständig erschlossen. Hier wollen wir die Anbieter proaktiv unterstützen und weiße Flecken in den Mobilfunknetzen aufdecken und an die Unternehmen weitergeben, damit die Lücken geschlossen werden können", sagt Landrat Dr. Andreas Coenen. Auch wenn der Blick bereits auf einen kommenden Aufbau eines 5G-Netzes gerichtet wird, muss zunächst für den stetig wachsenden Bedarf an einer schnellen mobilen Datenübertragung eine flächendeckende Versorgung der Mobilfunknutzer mit 4G-Netz gewährleistet werden. "Um den Ausbau durch die Telekommunikationsunternehmen zu Gunsten der Bürger des Kreises Viersen anzuschieben, werden nun genaue Daten darüber gesammelt, wie gut der Empfang im Kreisgebiet tatsächlich ist. Hierzu wird das Kreisgebiet systematisch mit ausgestatteten Smartphones befahren. Die Daten werden gesammelt, analysiert und anschließend die Funklöcher kartiert", erläutert Christian Böker, Leiter des Amtes für digitale Infrastruktur und Verkehrsanlagen des Kreises Viersen.

 

Die Mobilfunkbetreiber sind an diesen Auswertungen interessiert, um insbesondere die Planung in den Außenbereichen besser vornehmen zu können. Auch die tatsächliche Ausbauabsicht wurde von diesen bereits bekundet und soll nun durch die Kreisaktivitäten gestärkt werden.

 

"Interessierte Bürger können uns gerne bei der Analyse der Mobilfunknetze unterstützen und Messdaten zentral einreichen. Wir nutzen diesbezüglich die offene Community "cellmapper.net". Eine ausführliche Beschreibung über das Vorgehen haben wir auf unserer Homepage in der Kategorie "Breitband" bereitgestellt", erklärt Sebastian Cüsters, Breitbandkoordinator des Kreises Viersen. Näher Infomationen unter https://www.kreis-viersen.de/de/inhalt-66/mobilfunkkartierung/

 

Aktion „Night of Light“

Niederkrüchtener illuminiert die Begegnungsstätte

 

(bigi) Mit einem flammenden Appell wenden sich deutschlandweit Selbstständige aus der Veranstaltungsbranche an die Politik zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft. Auch der Niederkrüchtener Hanno Labonde beteiligt sich an der Aktion und illuminiert in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni die Begegnungsstätte mit der Signalfarbe Rot. 

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Schnitzeljagd zum Schatz

 

Naturpark und ZDF-Sendung Löwenzahn laden Kinder und Familien zum GPS-Caching ein

 

Kreis Viersen.  In Zusammenarbeit mit der ZDF-Kindersendung Löwenzahn bietet der Naturpark Schwalm-Nette eine moderne Form der Schnitzeljagd für Kinder und Familien an. Im Gebiet des Naturparks Schwalm-Nette sind derzeit fünf kleine Schätze versteckt. Mit einem tragbaren GPS-Gerät und einer kurzen oder längeren Wanderung an der frischen Luft sind die Schatztruhen leicht zu finden.

 

Nach dem Auffinden des Schatzes einfach den dort befindlichen Code notieren und auf der Internetseite von Löwenzahn eintragen. Von dort erhält der Schatzsucher dann auch ein kleines Präsent.

 

Ganz nebenbei erleben die schatzsuchenden Familien auf ihrer Suche die Schönheiten des Naturparks Schwalm-Nette. Eine runde Sache für einen kleinen Familienausflug. Weiteres zum Naturpark Schwalm-Nette unter www.npsn.de und zum Geo-Caching für Kinder unter: www.loewenzahn.de

 

Foto: Bernabe Colohua Pixabay / NPSN-Linnemann

 

Heide- und Waldbrand ist gelöscht

Kreis-Feuerwehr fährt die Infrastruktur zurück

 

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Foto: Kreis Viersen 

Lernen zu Hause

 

3malE baut Angebot an digitale Unterrichtsmaterialien aus

 

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Neue Fachkräfte in den Fokus Nehmen

 

Mentoringprogramm 2020 für Studentinnen und Unternehmen aus der Region

 

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Vernetzungstelefon des EFFA

 

(bigi) „Wir sind da!“, teilen die Mitarbeiter des evangelischen Jugendtreffs EFFA mit. „Besondere Zeiten erfordern besondere Mittel und Wege. Wir bieten ein Vernetzungstelefon für alle Menschen an“, so die Diplom-Sozialarbeiterin Andrea Schulz. Die offene Tür des Kinder- und Jugendzentrums EFFA muss leider bis zum 19. April geschlossen bleiben und die kirchlichen Angebote für Kinder und Jugendliche müssen ebenfalls ausfallen. „Aber telefonisch, per WhatsApp und E-Mail an andrea.schulz@ekir.de oder tim.treis@ekir.de sind wir weiterhin für Euch Kinder da und für alle Eure Fragen, Sorgen und Geschichten versuchen wir ein offenes Ohr zu haben“, bietet Andrea Schulz an.

 

Und nicht nur für Kinder und Jugendliche gibt es das Kontaktangebot. „Es gibt auf unserem Gemeindegebiet Menschen, die aufgrund der speziellen Situation plötzlich Hilfe brauchen und andere Menschen, die kleinere Aufgaben, wie etwa Besorgungen für ältere Menschen erledigen, übernehmen möchten. Wir wollen helfen, indem wir die Hilfsmöglichkeiten und Hilfsanfragen innerhalb Waldniels zusammenbringen“, betont Schulz. Telefonische Hilfe könne auch sein, Mut zu machen und ein offenes Ohr für die Menschen aus Waldniel zu haben. Bei Problemen oder Fragen wird an die evangelischen Seelsorger oder zu weiteren Beratungsstellen für Mitbürger generations- und konfessionsunabhängig vermittelt. In der Zeit von 9 bis 14 Uhr sind zwei Sozialarbeiter in der Regel von montags bis freitags in telefonischer Erreichbarkeit.

 

Das EFFA Kinder- und Jugendzentrum ist erreichbar über die Rufnummern 02163/31353, 01781756071 für Andrea Schulz oder 015732364692 für Tim Treis. „Mit dieser Arbeit möchten wir uns solidarisch zeigen und Vorbilder für unsere Mitmenschen und die Jugend sein. Helfen und helfend gesehen werden. Darauf kommt es an, denn jeder kann etwas tun“, ist sich Andrea Schulz sicher.

 

Evangelischer Buntfunk ist breit aufgestellt

 

(bigi) Auch die evangelische Kirchengemeinde in Schwalmtal hat sich etwas einfallen lassen, um weiterhin Kontakt mit den Menschen zu halten. Auf dem YouTube-Kanal „Evangelischer Buntfunk Waldniel“ gibt es mittlerweile eine bunte Mischung an kurzen Beiträgen, die regelmäßig erweitert wird. 

 

Etwa liest Pfarrer Harald Ulland Texte, die der evangelische Pfarrers Dietrich Bonhoeffer im Gefängnis verfasste, in das er wegen seiner Beteiligung am Widerstand gegen die Nazis geworfen wurde. Kurz vor Kriegsende wurde Bonhoeffer umgebracht. Pfarrer Horst Müller berichtet von einem GoSamstag-Gottesdienst, für den Gemeindemitglieder aufgeschrieben hatten, was für sie in einer Ehe wichtig ist. Zehn Wünsche sowie Erfahrungen liest er vor. Dass Jugendzentrum EFFA stellt sich vor, es gibt Musikbeiträge mit dem Kirchenmusiker Walter Meister, Andachten und Fürbitten.

 

Pfarrer Arne Thummes spricht auf dem eigenen YouTube-Kanal etwa über Handhygiene. Man solle zweimal „Happy Birthday to you“ singen – etwa 30 Sekunden - oder zwei Vater Unser sprechen – 42 Sekunden – um richtig saubere Hände zu bekommen. „Ich hab mich dann gefragt, wie wird das dann sein, wenn das ganze mal zu Ende ist? Hängt mir dann vielleicht Happy Birthday völlig aus den Ohren raus und ich kann einfach keinen Geburtstag mehr leiden, weil ich nicht mehr Happy Birthday singen mag?“, fragt Thummes und stellt die Frage auch für das Vater Unser und geht auf das Bedürfnis der Seelenhygiene ein.

 

Paul erzählt

Mit der Handpuppe Paul wird unter anderem „Homeschooling“ thematisiert. Im Gespräch mit der Diplom-Sozialpädagogin Manuela Osinski, die in der Gemeinde für die konfessionelle Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie für die Konfirmandenarbeit zuständig ist, spricht Paul, der auf einem Tisch sitzt, über Schule von zu Hause aus. „Normalerweise gehen Kinder ja in die Schule und die Lehrer bringen Ihnen etwas bei. Aber im Moment sind die Kinder ja zu Hause, deswegen machen sie ihre Aufgaben auch zu Hause und manche Sachen müssen Ihnen die Eltern auch erklären“, beschreibt Osinski auf die Frage von Paul, was Homeschooling ist. „In Deutschland ist da normalerweise verboten, aber jetzt gerade erlaubt, weil irgendwie alles nicht normal ist“, fasst Paul zusammen. In den USA und in Großbritannien ist das immer erlaubt, stellen beide fest. „Wenn wieder alles normal ist, dann darf ich wieder sagen, Mama du hast mir nix zu sagen“, will Paul wissen. Wer genau hinhört, wird schnell herausfinden, dass Pfarrer Arne Thummes den Paul spricht. Der Kanal wird jetzt regelmäßig aktualisiert, die Formate sollen weiter wachsen.

„Damit versuchen wir, aus der Isolation herauszukommen“, macht Pfarrer Thummes neugierig. Als „spannendes Projekt“ bezeichnet er jetzt die Aktivitäten. „Da war bei der Besprechung für die Einrichtung des Buntfunks sehr viel Kreativität im Raum“, freut er sich. 

 

Wir helfen beim Einkauf

 

Sind Sie schon älter? Oder sind sie aufgrund von Vorerkrankungen besonders gefährdet? Dann sollten sie Ihre Kontakte auf das dringend Notwendige beschränken, um die Gefahr einer Ansteckung zu begrenzen. Ehrenamtliche Helfer und Helferinnen bieten ihre Hilfe an, um Einkäufe zu erledigen.

 

Bei Bedarf melden Sie sich in der Zeit zwischen 9 und 14 Uhr bei der Gemeinde Schwalmtal im Familienbüro bei Claudia Schinken unter der Telefonnummer 02163-946 192 oder bei der Senioren- und Pflegeberaterin Barbara Wenzel unter der Nummer 02163-946 195 oder im EFFA Kinder- und Jugendzentrum unter der Nummer 02163/31353. Die Leiterin des EFFA Andrea Schulz ist mobil unter 0178 – 1756071 erreichbar oder per E-Mail an andrea.schulz@ekir.de. Der EFFA-Mitarbeiter Tim Treis ist mobil unter 0157- 32364692 oder per E-Mail an tim.treis@ekir.de erreichbar. Die Koordination dieses Hilfeangebotes erfolgt über das Familienbüro der Gemeinde Schwalmtal in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendzentrum EFFA der evangelischen Kirchengemeinde.

 

Kirche online: YouTube-Kanal erfolgreich

 

(bigi) Der für Brüggen und Elmpt zuständige evangelische Pastor Bernd Mackscheidt hat bereits seit über einem Jahr einen YouTube-Kanal, auf dem er täglich ein kurzes Gebet zur Verfügung stellt. Jetzt kommen auch Live-Messen hinzu. 

 

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Landschaftsverbände entschädigen Verdienstausfälle, wenn Quarantäne angeordnet worden ist

Rheinland. 4. März 2020. Um eine weitere Ausbreitung des auch in Deutschland festgestellten Corona-Virus zu verhindern, können die zuständigen Behörden Personen vorsorglich unter Quarantäne (Absonderung) stellen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Selbstständige können dadurch einen Verdienstausfall erleiden. In Nordrhein-Westfalen entschädigen die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes. Die Zuständigkeit der Landschaftsverbände richtet sich nach dem Sitz der Betriebsstätte.

Wichtig: Die Quarantäne muss durch die zuständigen Gesundheitsämter angeordnet worden sein. Kein Anspruch besteht bei Arbeitsunfähigkeit, Urlaub und vorübergehender Verhinderung nach § 616 BGB.

Für Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen gilt: Für unter Quarantäne gestellte Arbeitnehmer/innen müssen Arbeitgeber/innen im Regelfall im Rahmen der Entgeltfortzahlung für maximal sechs Wochen in Vorleistung gehen. Die ausgezahlten Beträge werden auf Antrag vom zuständigen Landschaftsverband erstattet. Ab der siebten Woche wird die Entschädigung direkt an die Betroffenen gezahlt. Die Entschädigung entspricht der Höhe des gesetzlichen Krankengeldes.

 

  • Für Selbstständige gilt: Sie stellen den Antrag direkt beim zuständigen Landschaftsverband
  • Für Beamte/innen gilt: Sie haben keinen Anspruch auf Erstattung eines Verdienstausfalles

 

Anträge auf Entschädigung müssen schriftlich innerhalb von drei Monaten nach Ende der Quarantäne beziehungsweise Absonderung beim zuständigen Landschaftsverband gestellt werden.

Weitere Informationen und Antragsformulare zum Download hat der LVR auf seiner Internetseite zur Verfügung gestellt: www.soziale-entschaedigung.lvr.de

Wegen der Vielzahl der Anfragen bittet der LVR um Anfragen per Mail an den LVR-Fachbereich Soziale Entschädigung: ser@lvr.de

Telefonische Auskünfte erteilt der LVR über die Servicenummer 0221 809-5444 (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr).

Mobilität im Westkreis

Fahrer für Bürgerauto gesucht

 

(bigi) Die Idee entstand etwa im Jahr 2018. Was genau können wir tun, um die Mobilität vor allem für mobilitätseingeschränkte Personen im Westkreis zu verbessern? Nach einem Abstimmungsprozess mit der Bezirksregierung kann dazu zum 1. April ein neues Projekt starten: Das Bürgerauto.

 

Mit einem Fahrerstamm von zwölf ehrenamtlichen Fahrern plus möglichen Vertretungen möchten die Westkommunen Brüggen, Schwalmtal und Niederkrüchten ein Angebot für Menschen schaffen, die keine Möglichkeit haben etwa zum Arzt oder zu einer kulturellen Veranstaltung, zum Einkaufen oder zu einem Treffen in der Altenstube oder zum Friedhof zu kommen. Dabei muss nicht zwingend eine Behinderung vorliegen. Natürlich hofft man jetzt auch, dass das Angebot nicht missbraucht wird. „Es ist ein Angebot für diejenigen, die keine Unterstützung von der Familie haben, weit entfernt vom ÖPNV wohne und keine andere Möglichkeit haben, etwa zum Arzt zu kommen“, beschreibt Bürgermeister Kalle Wassong.

 

Mindestens ein Tag vor einem Termin sollte die Fahrt vereinbart werden. „Wir wollen lernfähig sein und auf Angebot und Nachfrage reagieren“, so Regionalmanager Dr. Sebastian Moritz, der die Koordination des Projektes der Vital-Region Schwalm-Mittlerer Niederrhein übernimmt. Die Kosten für eine Fahrt betragen einen Euro innerhalb einer Gemeinde, zwei Euro für Fahrten über die Gemeindegrenze hinaus. Auch der Boisheimer Bahnhof soll angefahren werden können. Man wird zuhause vor der Haustüre abgeholt, ein Klapprollstuhl oder ein Rollator können mitgenommen werden.

 

Das Fahrzeug – ein Renault Kangoo ZE Maxi, fünftürig mit Schiebetür – wird jeden Morgen im Brüggen bereitgestellt, da es hier an der Wallbox für Elektrofahrzeuge aufgeladen werden kann. Die Zentrale der Brüggener Gemeindeverwaltung koordiniert die Fahrten in Brüggen, Schwalmtal und Niederkrüchten. Die Brüggener JedermannHilfe wird die Einsätze der Fahrer koordinieren und die Fahrer auch betreuen. Auch die drei Bürgermeister Frank Gellen, Kalle Wassong und Michael Pesch wollen stundenweise als Fahrer für das Bürgerauto zur Verfügung stehen. Wer ehrenamtlich als Fahrer zur Verfügung stehen möchte, sollte über Ortskenntnisse verfügen und in dem Zeitfenster von 8 bis 17 Uhr unter der Woche Fahrten anbieten können. Bei den Bürgermeistern können sich interessierte Menschen – gerne auch jüngere Leute - melden. Die Einführung der Fahrer ist für den März geplant.

 

Das rund 30.000 Euro teure Fahrzeug wird mit einem Fördermittelzuschuss von 65 Prozent finanziert. Die Projektförderung läuft bis zum 31. März 2022. Als Sponsoren helfen die Sparkasse Krefeld und die NEW dabei, das Projekt zu realisieren. „Die Ärzte hatten ursprünglich darum gebeten dabei zu helfen, Patienten in die Praxen zu bringen“, so Bürgermeister Frank Gellen. Die Idee des Bürgerautos kommt aus dem Schwarzwald, wo man gute Erfahrungen mit dem Projekt gemacht hat.

 

BU:

Hier an der Ladestation wird künftig das Bürgerauto zu finden sein. Siegfried Michiels und Roland van Zoggel von der JedermannHilfe Brüggen, Regionalmanager Dr. Sebastian Moritz und die Bürgermeister Frank Gellen, Karl-Heinz Wassong und Michael Pesch hoffen auf Ehrenamtliche, die Fahrten für mobilitätseingeschränkte Personen anbieten möchten. Foto: Birgit Sroka

 

Bewusst mit der Natur umgehen

Naturpark Schwalm-Nette bringt Unterrichtsprogramm für Schulen heraus

 

Niederrhein. Seit der Umweltbewegung "Fridays for future" um die junge schwedische Aktivistin Greta Thunberg interessieren sich Schülerinnen und Schüler verstärkt für Klimawandel und nachhaltige Entwicklung. Der Naturpark Schwalm-Nette bietet bereits seit 32 Jahren ein abwechslungsreiches Programm rund um die Natur für Schulen an. Ob Amphibien hautnah erleben, Pflanzen und Insekten bestimmen, die Qualität eines Fließgewässers untersuchen oder achtsam und nachhaltig mit der Natur umgehen, all das und vieles mehr bietet das aktuelle Programm. Es wird in diesen Tagen an die Schulen im Naturparkgebiet verschickt. Lehrerinnen und Lehrer, die sich für die Angebote des Naturparks interessieren, können sich bei Naturparklehrer Karl-Wilhelm Kolb melden: Geschäftsstelle Naturpark Schwalm-Nette, Willy-Brandt-Ring 15, in 41747 Viersen, telefonisch unter 02162/81709-414, per Fax unter 02162/81709-424 oder per E-Mail kwk@npsn.de. Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage www.npsn.de.

 

"Wir sind nur bereit das zu schützen, was wir kennen und lieben gelernt haben", sagt Kolb. "Mein Anliegen ist es, einen bewussten und achtsamen Umgang mit der Natur zu vermitteln." Bei den Kursen lernen die Kinder am originalen Objekt im Naturpark. "Das macht neugierig, bringt Spaß und Bewegung, spricht die Sinne an und sensibilisiert für die Bedeutung von biologischer Vielfalt." Neben den Informationen über Tiere und Pflanzen sowie ökologische Zusammenhängen setzt die Naturbildung des Naturparks auf positive und einprägsame Erlebnisse in und mit der Natur. Auch am Niederrhein ist die biologische Vielfalt durch Wetterextreme gefährdet. Klimawandel sowie Wald- und Insektensterben sind daher wichtige Umweltthemen für den Naturpark, was sich im Programm widerspiegelt. "Wer versteht, welche Auswirkungen das eigene Handeln hat, trifft seine Entscheidungen bewusster und mit Blick auf die Zukunft. Vor allem die jungen Menschen sollen die intakte Natur als Wert schätzen lernen um verantwortungsvoll damit umzugehen ", so Kolb.

 

Hintergrund:

Das Team des Naturparks vermittelt den Bewohnern und Besuchern des Schwalm-Nette-Gebiets in den Informationseinrichtungen mit dem Unterrichtsprogramm und mit einem Veranstaltungskalender Kenntnisse rund um die heimische Natur und Kultur. Mit den Angeboten kommt der Naturpark seiner Aufgabe nach, Bildung für nachhaltige Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig sorgt der Naturpark dafür, dass Natur und Landschaft als wesentlicher Erholungsfaktor erhalten bleiben. Inzwischen haben über 51.000 Schüler am Unterrichtsprogramm des Zweckverbands teilgenommen. Dazu kommen nochmals mehr als 6.000 Lehrerinnen und Lehrer, die Veranstaltungen und Fortbildungen besucht haben.

 

Naturparklehrer

Naturparklehrer Karl-Wilhelm Kolb mit Schülern der Grundschule Waldniel bei der Untersuchung eines Gewässers im Kaiserpark. Foto: Naturpark Schwalm-Nette

 

 

 

 

Traditionell muss die Gemeinde Schwalmtal den Rathausschlüssel bei den Schwalmtaler Möhnen mit flüssiger Währung auslösen, bevor sie ihn Altweiber erneut versuchen zu erobern. Wie die wirklich harten Verhandlungen ausgegangen sind - es bleibt nicht nur beim Sekt - das erfahrt ihr in der Februar-Ausgabe von ose Mont!

Anzeigen- und Redaktionsschluss ist Dienstag, 4.2.!!!

Übrigens: Altweiber können sich gerne gewandete Möhnen dem Rathaussturm anschließen. Ab 13 Uhr treffen sich die alterslosen Damen bei Angelo und Maria in der Pumpenstraße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eine Vollmaske muss auch nicht getragen werden. Über Verstärkung würden sich die Möhnen sehr freuen!

 

 

 

 

Neue Veranstaltungen für Grenzpendler in 2020

 

Im Jahr 2020 veranstaltet der GrenzInfoPunkt der euregio rhein-maas-nord mehrere Informationsveranstaltungen in Mönchengladbach und 30 Sprechstunden in Venlo und Roermond. Die Termine sind für Menschen gedacht, die in den Niederlanden oder Deutschland arbeiten, wohnen oder studieren möchten oder bereits Grenzpendler sind. Ebenso sind (ehemalige) Grenzarbeiter, mit ihren Fragen - zum Beispiel zur Rente, willkommen. Beim GrenzInfoPunkt (GIP) gibt es kostenlose Informationen rund um Steuern und Sozialversicherungen. In Mönchengladbach findet die Informationsveranstaltung beim Berufsinformationszentrum (BIZ) statt; in Venlo und Roermond beim UWV WERKbedrijf.

 

Für eine persönliche Beratung ist eine Terminvereinbarung im Büro der euregio rhein-maas-nord möglich. Die Berater des GIPs sind telefonisch erreichbar unter Tel.: 0049 (0)21 61 69 85 503 oder per Email grenzinfopunkt@euregio-rmn.eu. Termine und Öffnungszeiten: www.grenzinfopunkt.eu. Seit dem 6. Januar ist auch der Service Grenzarbeit (SGA) beim UWV in Venlo gestartet, bei dem es um konkrete Arbeitsvermittlung jenseits der Grenze geht. Der SGA ist eine Kooperation zwischen der Agentur für Arbeit, dem UWV und dem GIP.

 

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