Aktuelles aus der Region

Hier finden Sie aktuelle Meldungen aus der Region Schwalmtal/Niederkrüchten/Brüggen. 

 

 

 

Für die Freunde von Literatur und Musik

 

Freitag, 12. Oktober, gibt es in der evangelischen Kirche in Amern um 19.30 Uhr den nächsten Literatur- und Musikabend. Walter Meister hat mit seiner „StimmBand“ vier großartige Sänger, die mit ihrer Musik für einen ruhigen, melodiösen, leicht bluesig-jazzigen Abend sorgen, den es lohnt zu erleben. Ein gute halbe Stunde Musik und dazu Literatur, kurz oder länger, Konzentration auf Wichtiges, Ermutigendes, dazu Pfarrer Horst-Ulrich Müller sehr herzlich ein. "Es lohnt sich, zu diesem Wochenabschluss auch einen guten Freund oder gute Freundin mitzubringen, Sie werden entspannt nach Hause gehen", verspricht er. 

 

 

HEUTE, 12. Oktober, Vorverkauf für Brüggener Kabarett-Programm 

 

(bigi) Mit sieben Veranstaltungen für das Jahr 2019 - im Kabarett-Abo für 169 Euro - startet der Karten-Vorverkauf des Kulturforums Schloss Dilborn am 11. und 12. Oktober von 17 bis 19 Uhr im Kultschloss an der Dilborner Straße. Außerdem gibt es noch vier Einzelveranstaltungen zum Preis von jeweils 24,50 Euro.

 

Stolz ist Hermann Schröder, Geschäftsführer der gemeinnützigen Gesellschaft, wieder ein abwechslungsreiches Programm für das kommende Jahr auf die Beine gestellt zu haben. Teils politisch, zeitkritisch, anregend und spitzfindig nehmen die Künstler auf der Kleinkunstbühne für Kabarett, Musik und Theater in Brüggen den Alltag aufs Korn. 196 Plätze hat der Theatersaal im Schloss Dilborn. Die heimelige und intime Atmosphäre ist bei den Besuchern und Künstlern gleichermaßen beliebt. Für das Kabarett-Abo sind nur noch etwa 70 Tickets erhältlich.

 

Der Grimme-Preisträger Moritz Netenjakob wird am 16. Februar mit seinem Programm „Das Ufo parkt falsch“ einen Mix aus brüllend komischen Beobachtungen, verrückten Einfällen und liebenswerten Figuren präsentieren. Ob es eine Ufo-Attacke ist, die unter anderem von Rainer Calmund abgewehrt wird oder der Fußballreporter, der Hänsel und Gretel erzählt – Netenjakob ist für seinen intelligenten Humor bekannt. Am 21. März will Lars Reichow im “Wunschkonzert – Best of Klaviator“ alles geben. Das Liebeslied, das mit der letzten Pointe das Zwerchfell erschüttert oder auch die gebeichtete Frauengeschichte, Reichow tritt als Kabarettist, Pianist und Sänger auf. Er vertritt dabei Weltoffenheit und findet klare Worte gegen Nationalismus und Rassismus.

Nora Boekler wird am 6. April erwartet. In ihrer Show „5 Sterne Fiasko“ macht sie Schluss mit Ängstlichkeit und will sich im fünf-Sterne-Urlaub selbst finden. Yoga, Aperol-Spritz und auch ein Nackt-Töpferkurs gehören dazu. Zwei rasante Stunden voller skurriler Lebenserfahrungen erwartet das Publikum.

 

Am 11. Mai ist es dann Sia Korthaus, die „Lust auf Laster“ hat. In ihrem neuen Programm dreht sich alles um die Verlockungen des Lebens. Tipps ihrer hemmungslosen Oma fließen mit ein und die kleine schüchterne Britta könnte sich als Handpuppe im Laufe des Abends zu einem Vamp entwickeln. „Sehr erfreut!“ heißt die Show der neuen Comedy-Tour von Ingolf Lück, die am 29. Juni im Kultschloss zu sehen sein wird. Er teilt aus, charmant aber direkt. Und widmet sich dabei den großen und nicht so ganz drängenden Themen der Welt. Ingolf Lück bietet Rat bei Fragen wie „Warum muss Bio immer so klingen, als ob man dafür erst mit dem Kiffen anfangen muss?“

Am 7. September geht Jens Neutag „Mit Volldampf“ in die Offensive. Trump, Erdogan und die Rechtspopulisten Europas bekommen dann ihr Fett ab. Als „Dampfreiniger des deutschen Kabaretts“ will er in die Politik. Ohne den erhobenen Zeigefinger bringt er sein Publikum gleichermaßen zum Nachdenken und zum Lachen.

 

„SEK – Die Populistenjäger“ nennen die drei vom Kom(m)ödchen ihr neues Programm. Daniel Graf, Martin Maier-Bode und Heiko Seidel haben diese kabarettistische Notgemeinschaft SEK gegründet. Mit brandneuen Sketchen und Nummern blasen sie zum Halali auf die selbsternannten Merkeljäger, Reichs- und Wutbürger. Die erste Einzelveranstaltungen findet am 11. Oktober mit „Frauen an die Steuer“ statt. Melanie Haupt, Judith Jakob und Stephanie Theiß suchen einen Weg durch die unendlichen Weiten des Steuerdschungels. Am 22. und 24. November wird nochmal das SEK vom Kom(m)ödchen zu sehen sein und Jürgen Becker geht der Kulturgeschichte der Fortpflanzung am 7. Dezember auf den Grund.

 

Karten für die Einzelveranstaltungen und für das Kabarett-Abo sind im Kultschloss heute, 12. Oktober von 17 bis 19 Uhr erhältlich. Anschließend sind die Restkarten ab dem 15. Oktober in der Buchhandlung in Brüggen erhältlich. Telefonisch können Tickets bei Hermann Schröder unter der Telefonnummer 0174 / 921 84 01 bestellt werden.

 

Neubau: Radweg an der K 9 in Schwalmtal

Zuwendungsbescheid aus Düsseldorf ist da

 

Schwalmtal. Der geplante Neubau des fehlenden Radwegeteilstücks entlang der Kreisstraße 9 (K 9) in Schwalmtal-Hagen kann beginnen. Nachdem der Planfeststellungsbeschluss im April dieses Jahres rechtskräftig wurde, hat die Bezirksregierung Düsseldorf nun die beantragte Förderung genehmigt.

 

Mit dem Bewilligungsbescheid aus Düsseldorf fällt der Startschuss für die Ausschreibung der Baumaßnahme. Nach erfolgter Vergabe werden der weitere Ablauf mit der Baufirma abgestimmt und die Anwohner über die zeitliche Abfolge der Bauarbeiten informiert. "Wir gehen davon aus, dass wir nach mehreren Bauabschnitten bis Ende Juli 2019 fertig sein können", sagt Christian Böker, stellvertretender Leiter des Amtes für Technischen Umweltschutz und Kreisstraßen.

Der kombinierte Rad- und Gehweg ist auf rund einem Kilometer entlang der Roermonder Straße vorgesehen. Die vorhandene Baumallee bleibt bestehen. Geplant ist, weitere Bäume zu pflanzen. Hinzu kommt für eine höhere Verkehrssicherheit ein Fußgängerübergang auf der K20 im Kreuzungsbereich mit der K9. Der Baubeginn erfolgt voraussichtlich noch in diesem Jahr.

 

 

 

Kreis Viersen saniert Kreisstraße K 29 in Lüttelforst

Vollsperrung ab dem 24. September

 

Schwalmtal. Ab Montag, 24. September, beginnen die Bauarbeiten zur Sanierung der Straße Lüttelforst (K 29) in Schwalmtal. Während der Baumaßnahme ist die K 29 vollständig gesperrt. Eine Umleitung für motorisierte Verkehrsteilnehmer und den öffentlichen Nahverkehr ist ausgeschildert.

 

Die Fahrbahndecke wird innerhalb der Ortsdurchfahrt auf einer Gesamtlänge von ca. 2.500 Metern erneuert. Durchgeführt werden zunächst Vorarbeiten, wie beispielsweise Rinnen und Bordsteine zu regulieren. Anschließend wird die neue Asphaltdecke eingebaut. Anwohner können während der mehrwöchigen Vorarbeiten die Straße befahren, soweit die Bauarbeiten dies zulassen. Während der Asphaltarbeiten in den jeweiligen Bauabschnitten ist das nicht möglich.

 

"Wir informieren die Anwohner zusätzlich vor Beginn der abschließenden Asphaltarbeiten und bitten bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Unannehmlichkeiten während der Bauphase", sagt Christian Böker, stellvertretender Leiter des Amtes für Technischen Umweltschutz und Kreisstraßen. Mit größeren Einschränkungen müssen die Anwohner ab Mitte Oktober rechnen. Die Baumaßnahme dauert rund 6 Wochen, wobei witterungsbedingte Verzögerungen nicht ausgeschlossen sind. Die Bauunternehmung Dohmen aus Übach-Palenberg führt die Arbeiten aus. Die Gesamtkosten betragen ca. 570.000,- Euro. Weitere Informationen gibt Andreas Mende vom Kreis Viersen unter der Telefonnummer 02162 / 39-1235.

 

 

Abteilung Bevölkerungsschutz wird eigenes Amt

 

Kreis Viersen. Landrat Dr. Andreas Coenen beabsichtigt, die bisherige Abteilung für Bevölkerungsschutz aus dem Amt für Ordnung und Straßenverkehr herauszulösen und ein eigenständiges Amt für Bevölkerungsschutz einzurichten. In den Aufgabenbereich dieses Amtes fallen Aufgaben wie Brandschutz, Katastrophenschutz, Krankentransport, Kreisleitstelle, Rettungsdienst und Vorbeugender Brandschutz.

 

Angesiedelt werden soll das neue Amt im Dezernat von Sozial-, Arbeits- und Gesundheitsdezernentin Katarina Esser. Amtsleiter soll Kreisbrandmeister Rainer Höckels werden. "Rainer Höckels bringt jahrelange Erfahrungen aus der Arbeit bei der Feuerwehr mit und ist bei der Feuerwehr und im Zivilschutz bestens vernetzt – auch über die niederländische Grenze hinaus", begründet Coenen die Personalentscheidung. "Mit der organisatorischen Neugliederung will ich auch der gestiegenen Bedeutung des Bevölkerungsschutzes Rechnung tragen."

 

 

Anakonda aus Meerbusch lebt jetzt in Brüggen

 

(bigi) Was hat der Latumer See in Meerbusch mit der Burggemeinde Brüggen zu tun? Normalerweise nichts, doch seit gestern Abend hält sich im Natur- und Tierpark in Brüggen eine Anakonda auf, die ihren Sommer wohl im Latumer See verbracht hat.

 

Normalerweise trifft man Anakondas im Amazonas an. Seltener in einem Baggerloch am Niederrhein. Ob die Würgeschlange ausgebüxt ist oder ausgesetzt wurde, lässt sich nicht nachvollziehen. Es gibt zum Bedauern der Feuerwehren kein Melderegister für Schlangen. Gefordert haben das die Spezialisten der Feuerwehren schon seit Jahren.

 

Sebastian Schreiner von der Feuerwehr Düsseldorf gehört zu einer sechsköpfigen Spezialeinheit der Feuerwehr: der einzigen Reptilienfachgruppe in Nordrhein-Westfalen. Seit 2007 besteht die Reptilienfachgruppe der Düsseldorfer Feuerwehr. „Ich interessiere mich seit ich jung bin für Schlangen und Spinnen“, sagt Schreiner. Der Feuerwehrmann ist froh, seine Leidenschaft mit seinem Beruf verbinden zu können. Einmal im Jahr findet für fünf Tage eine Fortbildung statt.

Die Feuerwehr Meerbusch rief ihn an und bat um Unterstützung, die Anakonda aus dem Latumer See zu fangen. Die Schlange sonnte sich derweil auf einem umgefallenen Baumstamm, der in den See ragte. Diese Stelle war von Land aus nicht zugänglich. „Die Meerbuscher hatten schon ein Boot vorbereitet, damit fuhren wir auf den See. Als ich auf den Baumstamm kletterte, hat die Schlange mich bemerkt und haute ab“, erzählt Sebastian Schreiner. Er schickte das Boot etwas weiter weg und wartete auf dem Baumstamm. „Nach fünf Minuten kam das Tier wieder an die Oberfläche und war direkt vor mir, ließ sich aber nicht einfach einfangen“, berichtet der Reptilienfachmann. Nach zwei Versuchen gelang es ihm aber dann doch, mit einem Schlangenhaken das Tier ins Boot zu ziehen.

 

Er transportierte das Tier geschützt in einen Bettbezug gehüllt nach Brüggen zum Natur- und Tierpark. „Die Anakonda macht körperlich einen guten Eindruck und ist momentan sehr ruhig. Sie hat bestimmt etwas zu fressen gefunden“, ist sich Schreiner sicher. Das Wetter in den vergangenen Wochen war warm genug, dass die wasserliebende Würgeschlange sich in dem Baggersee in Meerbusch wohl fühlen konnte. „Donnerstag ist sie entdeckt worden, wie lange sie schon dort lebte, kann keiner sagen“, so Sebastian Schreiner. Geschätzt ist sie fast sechs Kilogramm schwer und etwa 2,20 Meter lang.

 

Im Natur- und Tierpark in Brüggen haben mehrere Jahre lang Schulungen für Feuerwehrleute stattgefunden, wie man mit Reptilien umgeht, wenn die Feuerwehr zu Hilfe gerufen wird. Der in Bracht lebende Feuerwehrmann Michael Harzbecker ist der „Reptilienbeauftragte“ der Düsseldorfer Feuerwehr. Er nahm Kontakt mit Stephan Kerren, Inhaber des Natur- und Tierparks, auf, ob eine Aufnahme der gelben Anakonda im Brüggener Schlangenhaus möglich sei. Eine Anakonda gibt es bereits im Schlangenhaus des Tierparks. Bevor die gelbe Anakonda aus Meerbusch aber mit ihr zusammen in dem großen Terrarium leben wird, muss sie auf mögliche Parasiten getestet werden. Auch muss untersucht werden, ob die Ausscheidungen der Schlange in Ordnung sind.

 

Das Schlangenhaus des Natur- und Tierparks ist etwa 150 Quadratmeter groß und besteht seit 2013. Hier wird für ein für Schlangen perfektes Wohlfühlklima durch Luftfeuchtigkeit und Temperatur gesorgt. Rund 70 Schlangen – von der Kornnatter bis zur Netzpython – befinden sich im Schlangenhaus im Natur- und Tierpark in Brüggen. Der Tierpark ist Reptilien-Auffangstation für den Kreis Viersen. Die Anakonda wird nun erst einmal in Quarantäne bleiben, bis feststeht, ob sie gesund ist. „Niemals sollte man eine Würgeschlange um den Hals legen“, empfiehlt Stephan Kerren. Sie könnte die Halsschlagadern abdrücken.

 

Die Anakonda könne bis vier Meter groß werden, so Sebastian Schreiner. Er tippt darauf, dass das gefundene Tier eine männliche Schlange ist. Genauer feststellen könne man das über eine Sondierung über die Kloake. „Je nachdem wie weit das für die Geschlechtsbestimmung benutzte Stäbchen hineingeführt werden kann, gibt es Auskunft darüber, ob es sich um ein männliches oder weibliches Tier handelt“, erklärt der Fachmann der Düsseldorfer Feuerwehr. Diese Untersuchung muss aber nicht zwingend gemacht werden. Spätestens wenn sich die beiden Anakondas im Schlangenhaus sehr gut vertragen und es Nachwuchs geben sollte, weiß man, dass es sich um ein Pärchen handelt.  
Foto: Birgit Sroka

 

 

 

Hier finden Sie uns

ose Mont 

Sroka GbR

Michael & Birgit Sroka

Am Hollenberg 29

41379 Brüggen
 

Rufen Sie einfach an unter

Mobil      0151 149 27 116
Festnetz  02157 888 3846

 

täglich erreichbar von 9.30 Uhr bis 20 Uhr

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Osemont