Aktuelles aus der Region

Hier finden Sie aktuelle Meldungen aus der Region Schwalmtal/Niederkrüchten/Brüggen. 

 

 

Dilkrather haben Zoff mit dem Stoff

 

Die Laienspieler des Theatervereins St. Josef 1880 Dilkrath proben seit Ende Oktober die Komödie „Nur Zoff mit dem Stoff“ von Bernd Gombold. Zum Inhalt: Ein bodenständiger Gemüsebauer und eine „Oko-Tussi“ bekriegen sich aufs Schärfste - die entsprechende Kundschaft und ein italienischer Pizzabäcker werden das ihrige zum Erfolg der Aufführung beitragen.

 

Es gibt sechs Aufführungen im Saal Toerschen in Dilkrath , jeweils am Freitag und Samstag 22./23. März, sowie 29./30. März, um 20 Uhr, am Sonntag, 24. März, um 18 Uhr und am Sonntag, 31. März, um 16 Uhr als Seniorenvorstellung, Personen ab 70 haben dann freien Eintritt. Rest-Karten zum Preis von 10 Euro sind noch bei Marianne Schulz  unter der Telefonnummer 02163/20892 erhältlich. Auch für die kostenlose Reservierung der Seniorenkarten sollte man sich auf jeden Fall vorher melden.

 

Foto: Cohnen

 

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Möhnen gesucht, die Altweiber in Waldniel helfen, das Rathaus zu stürmen 

Die Möhnen treffen sich in diesem Jahr so wie im letzten Jahr um 12.45 Uhr bei Angelo, Pumpenstrasse zum „Vorglühen“. Von dort aus gehen die alt aussehenden Damen gemeinsam zur Volksbank wo sie um 13.44 Uhr erwartet werden. Dort wird dann nach Absprache mit der Voba so weggezogen, dass der Zug pünktlich zum Rathaussturm am Rathaus ist. Gezogen wird von der Voba durch den Kreisverkehr und dann über die Marktstrasse zum Rathaus. 

 

Möhnen, die sich gerne anschließen möchten und bereit sind, sich auch als typisch niederrheinische Möhne zu verkleiden, sind immer herzlich willkommen. Ob ab Angelo oder ab der Voba oder auch erst am Rathaus, spielt keine Rolle. Wer sich gerne mit der Obermöhne in Verbindung setzen möchte, kann sich gerne per E-Mail an obermoehne@gmx.de melden.

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KreisSportBund Viersen bietet Fortbildung an

Anmeldungen bis 9. März möglich

 

Kreis Viersen. Der KreisSportBund (KSB) Viersen bietet am Samstag, 23. März, eine Fortbildung 1. Lizenzstufe zum Thema "Ein Kämpfchen wagen?! Ringen, Raufen, Kräfte messen" an. Der Lehrgang findet in der Städtische Niershalle, Rothweg 24 in Willich, statt. Von 9 bis 16 Uhr beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Partner- und Kleingruppenarbeit damit, Spielformen zu vermitteln, die das Bedürfnis nach kämpferischer Auseinandersetzung aufgreifen und in geregelte Bahnen lenken, um verantwortungsbewusst mit sich und seinen Mitmenschen umzugehen.

 

Die Fortbildungen umfasst 8 Lerneinheiten, dient als Lizenzverlängerung und richtet sich an Übungsleiter im Sportverein, Fachkräfte im Erziehungswesen und Leiter von Kindergruppen. Wer teilnehmen möchte, kann sich bis zum 9. März online unter www.ksb-viersen.de und der Kursnummer 22050 anmelden.

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Fuchs mit Staupe-Virus in Niederkrüchten erschossen

Hundehalter sollten Impfschutz ihrer Tiere prüfen

 

Kreis Viersen. Bei einem Fuchs aus Viersen ist das das Staupe-Virus festgestellt worden. Ein Jäger hatte das erkrankte Tier vor Weihnachten geschossen. Besonders Hunde sind von dem Virus bedroht. Darauf weist das Veterinäramt des Kreises Viersen hin. Das Virus überträgt sich als Tröpfcheninfektion oder durch direkten Kontakt zu erkrankten Tieren. Hunde können sich auch an Ausscheidungen erkrankter Tiere infizieren. Bereits im vergangenen Jahr gab es mehrere Staupe-Fälle bei Füchsen in der Grenzregion.

 

"Ist ein Fuchs bereits geschwächt, kann ein freilaufender Hund ihn leicht aufstöbern und sich anstecken", warnt Kreisveterinär Dr. Helmut Theißen. Die Krankheit führt in vielen Fällen bei Fuchs und Hund zum Tod. Füchse, bei denen die Krankheit ausgebrochen ist, verlieren meist die Scheu vor Menschen und wirken orientierungslos. Die Tiere bekommen unter anderem Fieber mit Symptomen eines Magen-Darm- oder Atemwegsinfekts.

 

Meist findet man die Füchse verendet auf freiem Feld, weitab von ihrer natürlichen Deckung. Das Verbreitungsgebiet muss nicht auf die Fundorte oder den Westkreis beschränkt sein. Ein Fuchs kann durchaus 20 Kilometer in einer Nacht zurücklegen. Für Menschen und Katzen ist der Staupevirus ungefährlich. Neben Füchsen und Hunden sind Marder, Dachse und Waschbären extrem gefährdet. Bei Spaziergängen im Wald sollten Hunde unbedingt an der kurzen Leine gehalten und von erkrankten oder toten Tieren ferngehalten werden.

 

Besitzer sollten umgehend den Impfschutz ihres Hundes überprüfen und gegebenenfalls erneuern lassen. "Üblicherweise besteht ein Impfschutz gegen Staupe rund ein Jahr, dann sollte die Impfung aufgefrischt werden", rät Dr. Theißen. Nach der Impfung dauert es zwei Wochen, bis der Schutz wirkt. Welpen sollten ab der achten Woche eine Grundimmunisierung erhalten.

Die Staupe-Krankheit ist nach Einführung der Impfung vor rund 50 Jahren weitgehend eingedämmt worden. Allerdings bricht sie ab und an dennoch aus.

 

 

 

Auf Spurensucher im Brachter Wald

(bigi) Fünf Kinder von sechs bis elf Jahren zogen mit Markus Heines vom NABU Brüggen vom weißen Stein aus durch den Brachter Wald. Teilweise als Indianer verkleidet suchten sie Spuren und erfuhren eine Menge über das Leben der Tiere im Wald.

 

Bereits kurz hinter dem Parkplatz die erste nicht zu übersehende Spur: Pferdeäpfel. „1515 zogen noch Wildpferde durch den Niederkrüchtener Wald. Hier ist eine weitere Spur von einem …“, weiß Markus Heines. „Auto“, rufen die Kinder. Jetzt wird überlegt, in welcher Reihenfolge die Spuren entstanden sind. Eine Dame mit einem Husky-Hundeschlitten saust vorbei. Heines nimmt dies zum Anlass, den Kindern in einem Buch zu zeigen, wie Hunde auftreten und welche Spuren sie hinterlassen. 

 

Maximilian (6) und Carly (8) Straßburg aus Brüggen nehmen mit Mutter Qianxia an der Wanderung teil. Lukas (11) und Luisa (6) Leven aus Bracht werden von Vater Ingo begleitet. Aus Schwalmtal ist Noah Hölzer (11) mit Mutter Lisa dabei. Die Kinder halten Ausschau und der nächste Fund ist Wildkaninchenkot. „Kaninchen nehmen ihren Kot nochmal auf, er wird also zweimal verdaut“, erstaunt Markus Heines die Teilnehmer. Er erklärt aber auch, dass Kinder keinesfalls Kot vom Boden anfassen sollen. „Gerade der Kot von Füchsen oder Greifvögeln kann Krankheitserreger enthalten“, warnt er. Die nächsten Küttel sehen etwas anders aus. „Das ist relativ frischer Rehkot“, vermutet der NABU-Fachmann. In einem Buch zeigt er, wie die unterschiedlichen Hinterlassenschaften der Tiere aussehen. Heines hat sich gut vorbereitet, in seinem Bollerwagen sind allerlei Dinge, die man im Wald finden könnte.

 

Am Wegesrand entdeckt die Gruppe ein kleines Loch im Boden. „Das stammt möglicherweise von einer Grab- oder Wegewespe. Die Wespen erbeuten Spinnen oder Raupen und tragen sie in das Erdloch als Nahrung für die Brut der Wespe“, so Markus Heines. „Wir haben übrigens über 560 Wildbienenarten in Deutschland. Sie brauchen auch relativ lockeren Boden, um für den Nachwuchs ein Loch in den Boden zu graben.“ Und weiter geht es mit Kot, allerdings diesmal am Rand des Weges in einem Plastikbeutel.

 

Eine Wildwechselstelle fällt auf, ein schmaler Pfad, der von einer zur anderen Seite über den Hauptweg führt. Heines erklärt mit Hilfe seines T-Shirts, welche Spuren man noch im Wald finden kann. Hier sind einige Beispiele aufgedruckt. „Wildschweine, Rehe und Hirsche zählen zum Schalenwild und sind Paarhufer“, erklärt er den Kindern. Passend, dass anschließend an einer etwas feuchteren Stelle im Erdreich ein Abdruck eines Paarhufers gefunden wurde.

Heines hat auch eine große Rolle dabei, die er auf dem Boden ausrollt. Darauf sind Wolfspuren zu sehen. „Der Wolf ist mittlerweile seit 2000 wieder in Deutschland. Im Kreis Wesel ist eine Fähe sesshaft geworden. Ein Wolf schafft jeden Tag 40 bis 50 Kilometer“, informiert er. Die Kinder finden heraus, dass die Spuren in einer Linie hintereinander laufen. Unterwegs zeigt er noch echten Wolfskot in einer Plastiktüte, den hat sich Heines allerdings bestellt, um den Kindern zu zeigen, dass man daran erkennen kann, was der Wolf gefressen hat. „Da sind Haare dran“, stellt Lukas fest. Der Wolf ist vorne schwerer und hat darum vorne auch größere Pfoten. Er läuft im sogenannten geschnürten Trab. Das ist für den Wolf die bequemste Art der Fortbewegung. Dabei tritt er mit seinen Hinterpfoten exakt in den Abdruck der Vorderpfoten. „Wölfe machen das so clever, dass man an der Spur nicht genau sieht, wie viele Tiere hintereinander gelaufen sind, da sie in die Abdrücke ihres Vordermanns laufen“, erklärt NABU-Fachmann Markus Heines. 

 

Die Gruppe findet seitlich des Weges ein größeres Loch im Boden, wahrscheinlich von einer Rötelmaus. „Das könnte ein Nest sein“, glauben die Kinder. Dann treffen sie auf Mistkäfer. „Die räumen AA weg“, weiß Carly. Vorsichtig nimmt Markus Heines einen Käfer hoch und drückt ihn leicht auf dem Panzer. „Hör mal, der quietscht dann leise“, verrät er, betont aber, dass man mit Tieren immer sehr vorsichtig umgehen muss. Lochfraß im Buchenblatt von einer Raupe, ein Loch in einer Esskastanie von einem Käfer, das Geschmeiß - wahrscheinlich von einer Waldohreule – unter einem Nadelbaum oder der mitgebrachte Schädel eines Steinmarders und die Haut eines Igels – Heines weiß viel zu berichten und das macht die Wanderung auch für die Erwachsenen Teilnehmer interessant.

Fotos (auch in der Fotogalerie): Birgit Sroka

 

 

 

Fördermittel für alle Anträge auf Wohnraumförderung im Kreis Viersen verfügbar

Land verbessert die Förderung für den Wohnungsbau

 

Kreis Viersen. Im Kreis Viersen konnten bislang für alle Bauherren, die einen Antrag auf Wohnraumförderung gestellt haben, Fördermittel generiert werden. Dies gilt auch für Anträge, die über das ursprüngliche Budget der Fördersumme des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) hinausgehen. Die Nachfrage nach Mitteln aus dem Wohnraumförderungsprogramm des Landes  NRW hat, insbesondere im Bereich der Eigenheimförderung, 2018 zugenommen.

 

Für 2019 werden landesweit erneut 730 Millionen Euro für die Förderung von Mietwohnungen, 100 Millionen Euro für die Eigentumsförderung, 100 Millionen Euro für die Modernisierung von bestehenden Gebäuden (Eigenheim und Mietwohnung), 120 Millionen für Quartiersmaßnahmen sowie 50 Millionen Euro für den studentischen Wohnungsbau zur Verfügung gestellt. Attraktiv sind insbesondere die verschiedenen Tilgungsnachlässe von 15 bis 50 Prozent der Darlehenssumme bei den Fördermaßnahmen.

 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Investoren, die im Jahr 2019 einen Neubau, einen Kauf oder eine Modernisierung planen, können sich bei der Wohnungsbauförderung des Kreises Viersen vorab telefonisch unter 02162/39-1115, -1125 (für Eigentums- und Modernisierungsmaßnahmen), sowie unter 39 -1122, -1125 und -1807 (für den Mietwohnungsbau) oder nach Terminabsprache persönlich über die Fördermöglichkeiten beraten lassen.

 

In diesem Zusammenhang weist die Wohnungsbauförderung des Kreises Viersen nochmals ausdrücklich darauf hin, dass auch die für 2019 vorgesehenen Maßnahmen nach Möglichkeit schon frühzeitig besprochen und gegebenenfalls angemeldet werden sollten. Je eher die Anträge gestellt werden, desto wahrscheinlicher ist eine anschließende Bewilligung im Rahmen des Budgets. Darüber hinaus gehende Fördermittel muss der Kreis im Laufe des Jahres in der Regel separat beim Ministerium beantragen.

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Schönauer trafen sich

 

Bei herrlichem Wetter trafen sich die ehemaligen Schönauer aus Oberschlesien in Schwalmtal-Schellerbaum zu ihrer Hedwigkirmes. Sprecher Franz Rosenberger begrüßte die Gäste. 27 waren gekommen, viele hatten sich aus Altersgründen entschuldigt, eine gehen mittlerweile auf die 100 Jahre zu. Bei leckerem Mohn- und Quarkkuchen und Torten nach schlesischer Art wurden alte Gedanken und so manche alten Geschichten von der Schönauer Kirmes in der Heimat kundgetan. Wie immer trug Hannchen Lensges aus Schaag einige Sachen auf Schönauer Dialekt vor, besonders kam das Rezept von der Knoblauch-Suppe an. Man bat Franz Rosenberger, die Zusammenkunft noch lange aufrecht zu halten, so bliebe der Gedanke an die alte Heimat. 

Die nächste Hedwigkirmes soll 2019 am 6. Oktober stattfinden. 

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